Bilanz des Veterinäramts  So viele Tierschutzkontrollen gab es 2025 in Aurich-Emden

| | 20.02.2026 16:57 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Auch im Landkreis Aurich gibt es Fälle, in denen Haltern ihre Tiere weggenommen werden müssen. Bei dem Foto handelt es sich um ein Symbolbild aus einer anderen Region.Symbolfoto: DPA
Auch im Landkreis Aurich gibt es Fälle, in denen Haltern ihre Tiere weggenommen werden müssen. Bei dem Foto handelt es sich um ein Symbolbild aus einer anderen Region.Symbolfoto: DPA
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Laut der Auricher Behörde steigt die Zahl der Hinweise zu unangemessenen oder unzumutbaren privaten Haltungen.

Aurich - Betroffen sind Katzen und Hunde, aber auch andere Haus- und Nutztiere: Im Bereich des Tierschutzes hat das Veterinäramt des Landkreises Aurich, das auch für die Stadt Emden zuständig ist, im Jahr 2025 insgesamt 689 Kontrollen durchgeführt (Vorjahr: 637). „Es gehen in den vergangenen Jahren vermehrt Hinweise zu tierschutzwidrigen privaten Tierhaltungen ein“, teilte die Kreisverwaltung auf Anfrage dieser Redaktion mit.

Im Veterinäramt Aurich/Emden sind den Angaben zufolge derzeit sechs Amtstierärzte im Einsatz, die für Kontrollen im Bereich Tierschutz/Tierseuchenbekämpfung tätig sind.

Im Tierschutzbereich werden routinemäßig Nutztierhaltungen auf die Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen hin überprüft. „Daneben gibt es auch Hinweise aus anderen fachlichen Zusammenhängen und der Bevölkerung, denen nachgegangen wird. Dabei können immer wieder eine nicht ausreichende Versorgung oder eine nicht angemessene Unterbringung festgestellt werden“, heißt es von der Kreisverwaltung.

Im schlimmsten Fall muss die Haltung verboten werden

Haltungsmängel werden den Angaben zufolge zunehmend auch in privaten Tierhaltungen bei Katzen und Hunden oder anderen Kleintieren festgestellt. „Die Halter versorgen die Tiere nicht angemessen, tierärztliche Behandlungen finden nicht statt oder die Tiere werden unter unzumutbaren Verhältnissen in verdreckten und vermüllten Wohnungen gehalten.“

Es komme durchaus vor, dass den Haltern die Tiere weggenommen werden und Tierhaltungsverbote ausgesprochen werden müssen, heißt es von der Auricher Kreisverwaltung.

Von größeren Lebensmittelkrisen oder Tierschutzskandalen sei der Landkreis Aurich im vergangenen Jahr aber nicht betroffen gewesen – abgesehen von mehreren Geflügelpest-Fällen, etwa in den Gemeinden Hinte und Dornum.

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