Bilanz in Aurich Kreisverwaltung lief eingeschränkt – Straßenmeisterei im Dauereinsatz
In den Ämtern waren am Freitag viele im Homeoffice, es gab Not-Besetzungen. Raus mussten dagegen die 44 Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei.
Aurich - Beim Landkreis läuft der Betrieb angesichts des Winterwetters weiter – wenn auch deutlich eingeschränkt, wie Kreissprecher Rainer Müller-Gummels auf Anfrage dieser Redaktion mitteilt.
Im intensiven Dauereinsatz sind demnach vor alle die Kollegen der Kreisstraßenmeisterei. Rund 400 Kilometer Kreisstraßen und 250 Kilometer Radwege werden im Zwei-Schicht-System geräumt und gestreut – mit insgesamt 44 Mitarbeitenden, unterstützt durch Fremdfirmen, heißt es.
Im Einsatz sind den Angaben zufolge unter anderem Lkw, Unimogs, Radwegegeräte und Streufahrzeuge, teils schon ab den frühen Morgenstunden. Wegen der gerade im Bereich Krummhörn auftretenden Schneeverwehungen wurden heute wieder zusätzliche Radlader eingesetzt, so Müller-Gummels. Positiv aus Sicht des Landkreises: „Bislang gab es trotz der erschwerten Bedingungen keine besonderen Vorkommnisse oder kritische Situationen.“
Auch das Streusalz dürfte ausreichen, heißt es. Das Zwei-Schicht-Modell werde so lange beibehalten, bis die Witterung wieder beherrschbar sei und die Fahrbahnen und Radwege befahren werden können.
Kaum Kundenverkehr am Freitag
Im Kreishaus selbst wurde am Freitag, wo möglich, zum Großteil aus dem Homeoffice gearbeitet. „Es sind aber auch Kolleginnen und Kollegen vor Ort“, so der Sprecher. Der Dienstbetrieb sei auf jeden Fall gewährleistet, da ohnehin nach Terminvergabe gearbeitet werde, etwa im Jugendamt und im Jobcenter. Dort gab es am Freitag allerdings so gut wie keinen Kundenverkehr, teilt Müller-Gummels mit.
In der Ausländerbehörde gab es eine Notbesetzung, teilweise wurden Termine auf die nächste Woche verschoben. Ansonsten nahmen die Kunden ihre gebuchten Termine überwiegend wahr und wurden entsprechend betreut, heißt es. In der Zulassungs-/ Führerscheinstelle habe es einige Absagen durch Kunden gegeben, ansonsten wurden die Termine zu 85 Prozent wahrgenommen. „Insgesamt läuft also alles, wenn auch mit einigen Einschränkungen“, so der Sprecher.