Adventszeit in Aurich  Andrang bei der Eröffnung des Weihnachtszaubers

| | 24.11.2025 20:18 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Viele Mitglieder des Rats, von der Kaufmannschaft und aus Vereinen ließen sich die Eröffnung nicht entgehen. Foto: Karin Böhmer
Viele Mitglieder des Rats, von der Kaufmannschaft und aus Vereinen ließen sich die Eröffnung nicht entgehen. Foto: Karin Böhmer
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Bürgermeister Horst Feddermann und KV-Chef Udo Hippen haben den Markt eröffnet – auch mit einem Rückblick. Eines hat sich im Laufe der Jahre drastisch verändert: die Rolle des Glühweins.

Aurich - Dass Weihnachten das Fest der Eintracht und des Zusammenkommens ist, konnte man in diesem Jahr schon bei der Eröffnung des Auricher Weihnachtszaubers sehen. Nur wenige Ratsleute waren dem Termin ferngeblieben. Auch von der Verwaltung und der Kaufmannschaft hatten sich viele eingefunden, als Udo Hippen vom Kaufmännischen Verein (KV) und Bürgermeister Horst Feddermann das bunte Treiben eröffneten.

Für gut fünf Wochen ist der Marktplatz nun „ein Zentrum der Vorweihnachtszeit“, wie Hippen sagte. Er erinnerte an die Anfänge des Marktes in den 1970ern, als am ersten Glühweinausschank von Johann Hinrichs am Tag nur 8 Mark eingenommen worden seien. „Damals trank man in der Öffentlichkeit keinen Glühwein. Aber das hat sich ja inzwischen geändert“, so Hippen.

Dekoration und Aufbau bei schlimmstem Novemberwetter

Ein Dank ging an die Familie Janssen, die den Weihnachtsbaum gespendet hat. Zudem würdigte Feddermann die Leistung des Betriebshofs, der beim Aufbau des Weihnachtsmarkts und der Dekoration der Stadt mit Tausenden Lichtern nahezu ausschließlich schlechtes und nasses Wetter gehabt habe.

Er dankte auch dem Café Extrablatt, das in diesem Jahr mit dem Wasserschaden und dem Brand unglaublich viel Pech gehabt habe, sich aber nun sehr kulant zeige und auf Bauarbeiten im Außenbereich verzichte. In der Phase des Weihnachtszaubers werde nur im Innenbereich gearbeitet - ohne Einschränkungen für die Buden drumherum.

Termine beim Weihnachtszauber

Geöffnet: vom 24. November bis 23. Dezember sowie vom 27. bis 30. Dezember, montags bis mittwochs von 10 bis 20 Uhr, donnerstags bis sonnabends bis 23 Uhr (lange Öffnung nur für die gastronomischen Betriebe), sonntags von 11 bis 20 Uhr

Täglich: 17 Uhr Besuch des Weihnachtsmannes

Mittwochs: Familientag mit vergünstigten Preisen und Kinderprogramm

24. bis 30. November: digitale Schnitzeljagd unter www.wiehnachtstour.de

28. November sowie 5., 12., 19., 23. und 27. Dezember, ab 19 Uhr Glühwein und Gig

30. November: Verleihung des Young People Award 6. Dezember: XXL-Einkaufsnacht bis 24 Uhr

11. Dezember: 19 Uhr 2. Auricher Weihnachtstalk mit Dieter Eilts in der Lambertikirche, Anmeldung unter auricher-weihnachtstalk.de.

22. Dezember: 18 bis 19 Uhr Auricher Weihnachtssingen

28. Dezember: verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr

Die Tiefgarage unter dem Marktplatz ist während der gesamten Zeit des Weihnachtszaubers rund um die Uhr geöffnet.

Mehrere der Gäste ließen sich den ersten Glühwein der Saison schmecken. Und bedauerten zum Teil, dass das Winterwetter des Wochenendes schon wieder vorbei ist.

Doch wie heißt es so schön? Wenn‘s auch nicht friert, es wird frittiert. An Getränke- und Essensangeboten mangelt es auf dem Weihnachtszauber nicht. Vom Crêpe über die Bratwurst und Pommes, Pizza, Gemüsepfannen, Fischbrötchen und Kartoffelsnacks reicht die Palette. Und dann kommt noch das Süßwarenangebot hinzu.

KV-Chef piesackte den Bürgermeister noch mit einer Frage

Besucher, bei denen die Weihnachtsstimmung nicht nur durch den Magen geht, finden bei der Lotterie „Goldene Sieben“ Lose und mit etwas Glück auch große und kleine Gewinne. Mehrere Kunsthandwerker präsentieren ihre Kreationen - von Bienenwachskerzen über all die Produkte, die die Werkstätten für behinderte Menschen herstellen, bis hin zu Tierporträts der besonderen Art auf Holz. Zu den eindrucksvollen Gesichtsausdrücken der Tiere bekommen die Käufer einen launigen Text.

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Eröffnung des Weihnachtszaubers
24.11.2025

Ebenfalls wieder auf dem Weihnachtszauber ist auch der Hirtenstall, der immer wieder neu unter anderem von der Caritas und den evangelischen Kirchen sowie Leukin mit schönen Geschenkideen für den guten Zweck gefüllt wird.

Hippen piesackte den Bürgermeister mit der Frage, ob er immer noch nicht verraten wolle, ob er im nächsten Herbst erneut kandidiert. Feddermann ließ sich aber nicht aus der Reserve locken. „Ich könnte hier auch stehen, wenn ich nicht gewählt würde. So gesehen, ist es einerlei.“ Feddermann hatte bereits vor Wochen erklärt, dass er seine Entscheidung zur möglichen Wiederkandidatur erst im Januar 2026 bekanntgeben möchte.

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