Wer will, wer nicht?  So steht es im Bürgermeisterrennen in Aurich

| | 20.10.2025 21:34 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Chefsessel im Auricher Rathaus ist begehrt. Foto: Romuald Banik
Der Chefsessel im Auricher Rathaus ist begehrt. Foto: Romuald Banik
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Die eine bekommt breite Unterstützung, der andere will trotz langjähriger Spekulationen doch nicht kandidieren. Und ein weiterer macht gerade die Runde. So ist der aktuelle Stand.

Aurich - Die Auricher Bürgermeisterkandidatin Sarah Buss (bisher FDP, jetzt parteilos) muss auf Unterstützung nicht lange warten. Nach der Bekanntgabe ihrer parteilosen Kandidatur am 19. Oktober 2025 bekam sie noch am Abend Rückendeckung vom FDP-Ortsverband Aurich und auch vonseiten des FDP-Kreisverbands Aurich.

Im Stadtrat wird sich für Buss ebenfalls nichts ändern. Sie bleibe Vorsitzende der dreiköpfigen Fraktion, teilte sie auf Nachfrage mit. Über den Namen der Fraktion werde noch nachgedacht – denn nicht nur Buss ist aus der FDP ausgetreten, sondern auch Menko Bakker. Und das bereits vor einem Jahr.

Sarah Buss bekommt trotz Parteiaustritts Unterstützung von ihren Weggefährten. Foto: Romuald Banik
Sarah Buss bekommt trotz Parteiaustritts Unterstützung von ihren Weggefährten. Foto: Romuald Banik

Auch die Ratsgruppe der Fraktion mit der CDU wird weiter Bestand haben, wie CDU-Fraktionschef Arnold Gossel sagte. Die CDU kann sich ebenfalls vorstellen, Buss im Wahlkampf zu unterstützen. Entscheiden müsse darüber aber eine Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbands. Bislang sehe es nicht so aus, dass die CDU einen eigenen Kandidaten aufstellen werde.

Bodo Bargmann möchte nicht kandidieren

CDU-Ratsherr Bodo Bargmann, der schon länger als potenzieller Kandidat gehandelt wurde, hat sich nach reiflicher Überlegung dagegen entschieden, sich in den Bürgermeisterwahlkampf zu stürzen.

Bodo Bargmann wurde seit geraumer Zeit als potenzieller Bürgermeisterkandidat gehandelt, hat sich nun aber gegen eine Kandidatur entschieden. Foto: Karin Böhmer
Bodo Bargmann wurde seit geraumer Zeit als potenzieller Bürgermeisterkandidat gehandelt, hat sich nun aber gegen eine Kandidatur entschieden. Foto: Karin Böhmer

Er sei leidenschaftlicher Kommunalpolitiker, aber er sei auch leidenschaftlicher Handwerker, Schornsteinfeger und Energieberater. Er habe sich das Bürgermeisteramt eigentlich gut vorstellen können. Am Ende habe er sich nicht gegen das Amt entschieden, sondern für die Fortführung seines Berufs.

Auch würde es ihm schwerfallen, auf die Arbeit in der Kreispolitik zu verzichten, so Bargmann. Politisch wolle er auf jeden Fall aktiv bleiben und wieder für den Ortsrat Egels-Wallinghausen, den Stadtrat und den Kreistag antreten – aber eben ehrenamtlich.

Julian Jetses hat sich bei den meisten SPD-Gruppierungen vorgestellt. Im November ist Nominierungsparteitag. Foto: privat
Julian Jetses hat sich bei den meisten SPD-Gruppierungen vorgestellt. Im November ist Nominierungsparteitag. Foto: privat

Julian Jetses hatte im August bekannt gegeben, dass er gerne für die SPD ins Auricher Bürgermeisterrennen gehen möchte. Derzeit läuft noch die parteiinterne Bewerbung. Jetses wird sich Mitte November noch bei einem SPD-Ortsverein vorstellen. Alle anderen Ortvereine und Arbeitsgruppen habe er besucht. Sie hätten Unterstützungsbeschlüsse gefasst. Ende November wird es den Nominierungsparteitag geben.

Helmut Pieper möchte als unabhängiger Kandidat antreten. Foto: privat
Helmut Pieper möchte als unabhängiger Kandidat antreten. Foto: privat

Als dritter Bürgermeisterkandidat hat am 20. Oktober 2025 Helmut Pieper erste Ziele bekannt gegeben. Er will als unabhängiger Einzelkandidat antreten.

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