Wichtige Straße in Südbrookmerland So soll der Ausbau des Ritzwegs in Moordorf laufen
Voraussichtlich Ende des Jahres sollen die monatelangen Arbeiten beginnen. Betroffen ist ein rund 680 Meter langer Abschnitt. Am Ende soll es mehrere Verbesserungen geben.
Moordorf - Er ist eine wichtige Verbindungsstraße innerhalb von Moordorf. Ab voraussichtlich Ende dieses Jahres soll der Ritzweg umfangreich ausgebaut werden.
Betroffen ist nach Angaben der Gemeinde ein rund 680 Meter langer Abschnitt zwischen der Einmündung zur Bundesstraße 72/210 und dem Kirchenweg. Die Maßnahme umfasst die Neuasphaltierung der Fahrbahn, den Neubau eines Geh- und Radweges in Pflasterbauweise sowie die Erneuerung des Regenwasserkanalnetzes, teilte die Gemeindeverwaltung auf Anfrage dieser Redaktion mit. Nach Angaben der Gemeinde hat die Bebauung in den vergangenen Jahren in diesem Bereich zugenommen. Dadurch sei mehr Verkehr entstanden. Dazu kommen als Probleme eine relativ schmale Fahrbahn und ein fehlender Fuß- und Radweg – die bisweilen zu einem problematischen Begegnungsverkehr führen. Gerade die „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer sollen durch den Bau eines Fuß- und Radweges geschützt werden, heißt es aus dem Rathaus.
Lückenschluss zwischen Bundesstraße und Kirchenweg
Durch den Ausbau erfolge ein Lückenschluss zwischen dem Geh- und Radweg entlang der Bundesstraße und dem bereits vorhandenen Geh- und Radweg des Ritzweges östlich des Kreuzungsbereiches Kirchenweg/Ritzweg. „Es ergeben sich dadurch erhebliche sicherheitstechnische und verkehrliche Verbesserungen für den Radverkehr“, so die Gemeinde.
Dazu kommt: Die Erneuerung des Regenwasserkanalnetzes soll sich positiv auf das Entwässerungssystem auswirken. Gerade in diesem Bereich von Moordorf gab es zuletzt immer wieder Probleme mit der Entwässerung. Das neue Kanalnetz unter dem Ritzweg soll künftig mehr Wasser aufnehmen können.
Die Bauarbeiten, die laut Ausschreibung Ende 2026 abgeschlossen sein sollen, erfolgen in 15 Abschnitten. Dabei sollen die Anliegergrundstücke immer erreichbar bleiben. Eine Vorabinformation der betroffenen Bürger dazu ist nach Angaben der Gemeinde bereits in Vorbereitung.
Baukosten von rund 1,67 Millionen Euro
Für das Bauvorhaben sind laut Gemeinde insgesamt zuwendungsfähige Kosten von 1,67 Millionen Euro ermittelt worden. Davon gibt es rund 1,25 Millionen Euro Fördergeld vom Land (75 Prozent). Ein entsprechender Zuwendungsbescheid der Landesstraßenbaubehörde vom 23. Mai 2025 liegt der Gemeinde nach eigenen Angaben vor. Zunächst wurde für das Jahr 2025 eine Jahrestrance in Höhe von 250.000 Euro bewilligt. Außerdem hat der Landkreis Aurich eine Zuweisung von knapp 209.000 Euro bewilligt.
Die Vergabe an ein Planungsbüro aus Schortens sei zwischenzeitlich nach entsprechender Ausschreibung erfolgt – sodass in Absprache mit der Gemeinde bereits ein erster Ablaufplan vorliegt.