Krankenhäuser Aurich-Emden-Norden  Klinikchef betont vor Kreispolitikern erneut positive Entwicklungen

| | 16.09.2025 13:33 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Soll 2029 durch die Zentralklinik ersetzt werden: Die Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich aus der Vogelperspektive.Foto: Tizian Dunkmann
Soll 2029 durch die Zentralklinik ersetzt werden: Die Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich aus der Vogelperspektive.Foto: Tizian Dunkmann
Artikel teilen:

Nachdem Dirk Balster zahlreiche Erfolge in den Klinikgremien kundgetan hatte, wurden diese nun allen Auricher Kreistagsabgeordneten präsentiert. Man sprach von einer Aufwärtsdynamik.

Aurich - Bereits in der jüngsten Sitzung der Klinik-Gremien hatte Geschäftsführer Dirk Balster die nach seinen Angaben „deutliche Aufwärtsdynamik“ in den Krankenhäusern Aurich-Emden-Norden betont. Diese Entwicklung wurde am Montag noch einmal allen Kreistagsabgeordneten bei der turnusmäßigen Klausurtagung zur Gesundheitsversorgung im Landkreis Aurich präsentiert.

Klinikchef Balster habe die bereits „von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung anerkennend aufgenommenen Ergebnisse“ nun auch den Teilnehmern der rund einstündigen Tagung vorgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung der Auricher Kreisverwaltung.

Mehr Patienten, mehr Leistung, mehr Personal

Darin heißt es: „Das Konzernjahresergebnis von 2024 wie auch Ergebnis, Leistungszahlen und Personalentwicklung 2025 zeigen demnach eine deutliche Aufwärtsdynamik. Diese geht zurück auf gestiegene Patientenzahlen und Fallschwere, den Ausbau des Leistungsangebots und einen konsequenten Personalaufbau, der erfolgreich den Einsatz kostspieliger Honorarkräfte reduziert.“

Wie berichtet wurde das Minus des Klinik-Konzerns von dem Negativ-Rekord von rund 28,8 Millionen Euro im Jahr 2023 auf rund 22 Millionen Euro im Jahr 2024 reduziert. Davon entfielen minus 10,5 Millionen Euro auf die Ubbo-Emmius-Klinik (UEK) Aurich/Norden und minus 8,5 Millionen Euro auf das Klinikum Emden sowie rund minus 1,9 Millionen auf die Trägergesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags bei der Klausurtagung sei der Status des Regionalen Gesundheitszentrums (RGZ) in der Norder Klinik gewesen. Mittlerweile rücke eine finale Abstimmung mit dem Sozialministerium in Hannover zur Fortführung der RGZ-Förderung im kommenden Jahr in greifbare Nähe, so Geschäftsführer Balster. Das RGZ Norden sei das erfolgreichste RGZ-Projekt und der erfolgreichste Statamed-Partner in ganz Niedersachsen, heißt es.

Klinik Norden zum Vorzeigeprojekt umgewandelt

„Darin bestätigt sich das Ziel der seit Juli 2023 vorangetriebenen Umwandlung: Ein Krankenhaus mit rückläufiger medizinischer Qualität konnte in ein Vorzeigeprojekt umgewandelt werden, das die stationäre Gesundheitsversorgung im Raum Norden bis zur Inbetriebnahme der Zentralklinik und der damit verbundenen Schließung der Altstandorte auf einem angemessenen Niveau sichern kann.“

Über das von Klinikchef Dirk Balster im August ausgesprochene Verkaufsverbot ostfriesischer Zeitungen ist in der Sitzung nicht gesprochen worden, teilte die Kreisverwaltung auf Nachfrage dieser Redaktion mit.

Ähnliche Artikel