Fußball-Ostfrieslandliga  Ihlow gewinnt auch das fünfte Saisonspiel

Ostfrisia-Trainer Alwin Tierok-Heddinga sah eine 0:2-Niederlage seiner Mannschaft beim Auswärtsspiel der Ostfrieslandliga in Strudden.Foto: Helmut Vortanz
Ostfrisia-Trainer Alwin Tierok-Heddinga sah eine 0:2-Niederlage seiner Mannschaft beim Auswärtsspiel der Ostfrieslandliga in Strudden.Foto: Helmut Vortanz
Artikel teilen:

Der Aufsteiger spielt nach dem 3:1 gegen Veenhusen eine bislang makellose Saison in der Ostfrieslandliga. Moordorf und Riepe verlieren.

Ostfriesland - Aufsteiger Eintracht Ihlow sorgt in der Ostfrieslandliga weiter für Furore. Die Mannschaft von Trainer Jannik Swieter feierte zu Hause gegen Fortuna Veenhusen den fünften Sieg im fünften Spiel. Im Vergleich zu den vorherigen Erfolgen war aber etwas anders, wie der Eintracht-Trainer bekannte.

Der TSV Riepe verlor nicht nur das Verfolgerduell gegen Leerhafe-Hovel, für „Friesenstolz“ war es auch die erste Niederlage in der noch jungen Saison. Ostfrisia Moordorf gastierte beim TuS Strudden. Die Partie endete mit 2:0, die Ostfrisia war chancenlos.

Ihlow - Veenhusen 3:1

Die Gäste begannen druckvoll und überraschten den Spitzenreiter nach einem Standard mit dem Führungstreffer in der 2. Minute. Dazu merkte Eintracht-Trainer Swieter an: „Die ersten zehn bis 15 Minuten war Veenhusen klar besser, aber wie schon in der Vorwoche haben wir dann aus dem Nichts den Ausgleich gemacht. Das war schon glücklich.“

Danach entwickelte sich bis zum Halbzeitpfiff ein ausgeglichenes Spiel. Mit einem leistungsgerechten 1:1 gingen beide Mannschaften in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff stellte Nils Buschmann per Strafstoß für die Eintracht auf 2:1. Dieser Treffer gab Ihlow Auftrieb, ohne dass die Gastgeber daraus Treffer kreieren konnten.

In der Schlussphase läuteten die Gäste die Offensive ein. Sie wollten unbedingt noch den Ausgleich erzwingen. Ihlow überstand das Powerplay von Veenhusen und setzte auf Konter. Einer davon führte in der Nachspielzeit zum entscheidenden 3:1 für Ihlow. Jannek Weber hatte getroffen und den fünften Sieg im fünften Spiel für die Eintracht perfekt gemacht. Aufatmen bei Trainer Swieter. Er bilanzierte: „Das war für uns ein hartes Stück Arbeit. Veenhusen war bisher der beste Gegner. Es war auch ein Quäntchen Glück dabei, dass wir so ein 50:50-Spiel gewinnen.“

Tore: 0:1 Lange (2.), 1:1/2:1 Buschmann (22./48., FE), 3:1 Weber (90.+1).

Eintracht Ihlow: Luitjens, Ubben, Möhlmeyer, Wendeling, Weber, Schmidt, Neemann (83. Fischer), Heilemann 75. Weber), Siebels, Buschmann (90.+2 Schmidt), Röpkes.

Riepe - Leerhafe-Hovel 0:1

Die Friesenstolz-Kicker kassierten die erste Saisonniederlage gegen einen griffigen Gast aus Leerhafe. In den ersten 30 Minuten lief das Spiel an Riepe vorbei. Bereits in der zweiten Minute erzielte Sören Post das Tor des Tages gegen schläfrige Riepster. „Wir sind einfach nicht ins Spiel gekommen. Es war erschreckend schwach in allen Belangen“, sagte Trainer Sören Tomljanovic. Die Gäste hätten durchaus noch ein weiteres Tor erzielen können. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann Riepe. „Wir hatten drei hochkarätige Chancen, davon hätten wir eine nutzen müssen. Es war unsere beste Phase im Spiel“, so Tomljanovic.

Wer in der zweiten Halbzeit einen Sturmlauf erwartet hatte, sah sich getäuscht. Die Intensität im TSV-Spiel nahm zwar zu, doch weitere Torchancen sahen die Zuschauer nicht mehr. Leerhafe verteidigte geschickt und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. In der nächsten Woche darf sich Riepe an einem spielfreien Wochenende ausruhen. In der Woche geht es im Pokal gegen Groß-Midlum. „Da müssen wir dann ein anderes Gesicht zeigen“, sagte Tomljanovic.

Tor: Post (2.).

TSV Friesenstolz Riepe: Siebelds, Brüggemann, Müller, Eilers, Coordes (46. Popp), Franzen (65. Krull), Kifel (74. Zytariuk), Taubert, Meier (46. Agena), Tütje (46. Willms), Wallaart.

TuS Strudden - Ostfrisia Moordorf 2:0

Es läuft momentan einfach nicht bei der Ostfrisia aus Moordorf. „Die Köpfe sind momentan unten. Das haben wir uns alle ein wenig anders vorgestellt“, sagte Moordorfs Trainer Alwin Tierok-Heddinga nach der 0:2-Niederlage in Strudden. Kämpferisch attestierte der Trainer seinen Spielern eine tadellose Vorstellung. „Aber spielerisch ist das momentan zu wenig“, so Tierok-Heddinga.

In den ersten zwanzig Minuten hielt Moordorf noch gut mit, dann erzielte Strudden mit dem ersten Torschuss das 1:0. „Da war die Luft dann spürbar raus“, so Tierok-Heddinga. In der zweiten Halbzeit hielt Torhüter Simon Weber die angeschlagenen Moordorfer im Spiel.

Erst in der 86. Minute machte Strudden mit dem 2:0 den Deckel auf die Partie. Die dezimiert angetretenen Moordorfer verloren verdient. „Im Moment fehlt uns einfach auch das Spielglück“, sagte Ostfrisia-Trainer Tierok-Heddinga.

Tore: 1:0 Rieken (30.), 2:0 Brokmann (86.).

Ostfrisia Moordorf: Weber, Janssen, de Beer, Schütte, Eger, Ihben, Wienekamp, Orlik, Buse, Nessen, Kruse.

Ähnliche Artikel