Bürgermeisterwahl 2026  In Aurich meldet sich der erste Interessent

| | 01.08.2025 20:41 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Julian Jetses ist seit 2006 Mitglied der SPD und seit vielen Jahren politisch aktiv. Foto: privat
Julian Jetses ist seit 2006 Mitglied der SPD und seit vielen Jahren politisch aktiv. Foto: privat
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Julian Jetses geht ins SPD-interne Kandidatenrennen für den Chefsessel im Rathaus. Was den gebürtigen Ihlower antreibt und was er schon jetzt zusagt.

Aurich - In der Stadt Aurich hat sich der erste Interessent für das Bürgermeisteramt ab Ende 2026 zu erkennen gegeben. Die Wahl findet am 13. September 2026 statt.

Der 33-jährige Julian Jetses bestätigte auf Nachfrage, dass er in das SPD-interne Rennen für die Kandidatenwahl gehen wird. „Ich gebe zu, ich habe Interesse an der Aufgabe und dieses Interesse auch bekannt.“ Innerhalb der SPD könne es aber noch weitere Interessierte und damit Mitbewerber geben. „Natürlich weiß ich nicht, ob ich der Bürgermeisterkandidat der SPD werde“, so Jetses. Der erste Schritt sei nun eine Vorstellung in der Vorstandssitzung des SPD-Stadtverbandes. Im Stadtverband ist er seit Mai einer von zwei stellvertretenden Vorsitzenden.

2021 als Ihlower Bürgermeisterkandidat gehandelt

Der gebürtige Ihlower wohnt seit zweieinhalb Jahren in Aurich, genauer: in Haxtum. Er ist seit vielen Jahren politisch aktiv, wurde 2021 sogar als Ihlower Bürgermeisterkandidat gehandelt. „Damals habe ich gesagt, dass ich mich beruflich zunächst noch weiterentwickeln will“, so Jetses. Inzwischen sei er Abteilungsleiter im Gesundheitsamt des Landkreises und fühle sich bereit für eine Kandidatur um den Chefsessel im Auricher Rathaus.

Der 33-Jährige ist verheiratet und kann schon in jungen Jahren als SPD-Urgestein bezeichnet werden. 2006 trat er in die Partei ein, wurde dann Vorsitzender der Ihlower Jusos und 2013 als 21-Jähriger zum Vorsitzenden des SPD-Gemeindeverbandes Ihlow gewählt. 2019 erfolgte die Wiederwahl.

Kandidatur nur mit der SPD im Rücken

Zudem ist Jetses außerhalb der Parteipolitik engagiert und stellvertretender Vorsitzender des Auricher Kreisverbands der Awo sowie Mitglied in der Initiative Ran an die Bahn.

Anders als einige Bürgermeisterkandidaten bei der Wahl 2019 interessiert der Verwaltungsmitarbeiter sich auch nicht nur für den Bürgermeisterstuhl, sondern möchte so oder so in der Auricher Stadtpolitik mitmischen. Auf jeden Fall wolle er für einen Sitz im Stadtrat kandidieren, so Jetses.

Und auch in einer anderen Sache möchte er einigen anderen ostfriesischen Bürgermeisterkandidaten der Vergangenheit nicht nacheifern: Die SPD sei die feste Basis seiner Grundwerte. Sollte er nicht der SPD-Kandidat werden, werde er nicht als Parteiloser um das Amt kämpfen. „Wer mich kennt, weiß, dass ich mit der SPD großgeworden bin und auch nur mit der SPD ins Rennen ziehen würde.“

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