16-Jähriger gestorben Tödlicher Unfall in Aurich – Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung
Nach dem tödlichen Unfall am Montag in Aurich hat die Polizei vieles auszuwerten. Ein 16-jähriger Schüler war auf dem Schulweg von einem Lkw erfasst worden.
Aurich - Am Montag, 26. Mai 2025, wurden direkt nach dem schweren Unfall in Aurich und den Rettungsmaßnahmen vor Ort die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen. Im morgendlichen Schulverkehr wurde ein 16-jähriger Pedelec-Fahrer beim Überqueren der Von-Jhering-Straße an der Ampel auf Höhe der Friedhofstraße von einem Lastwagen erfasst und erlag kurz darauf im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Die Polizei sicherte mehrere Stunden lang zunächst unter Voll-, später unter Teilsperrung der Bundesstraße detailliert die Spuren. Bis diese Spuren ausgewertet sind, wird nach Angaben von Polizeisprecherin Baden noch Zeit vergehen. Wie lange die Untersuchung dauere, lasse sich derzeit nicht absehen, sondern hänge von den Erkenntnissen ab, die dabei gewonnen werden.
Polizeisprecherin: Jeder Unfall ist sehr individuell
Die Ermittlungen richten sich nun gegen den 46-jährigen Fahrer des Lastwagens. Wie üblich nach einem ungeklärten tödlichen Verkehrsunfall lautet der Vorwurf „fahrlässige Tötung“. Im Laufe der Ermittlung werde sich herausstellen, ob an dem Vorwurf festgehalten werde, so Baden. Zu klären ist, ob der 46-Jährige grob gegen Verkehrsregeln verstoßen hat und ob durch sein Verhalten der Tod des Jugendlichen verursacht wurde oder ob andere Faktoren eine Rolle spielen.
Welche Aspekte bei den Ermittlungen in diesem Fall im Vordergrund stehen, wollte Baden nicht weiter benennen. Jeder Unfall sei sehr individuell und komplex.
Auf der Hand liegt, dass beispielsweise die Geschwindigkeit und der Bremsweg untersucht werden müssen. Laut Baden geht es aber möglicherweise auch um die technische Auswertung von Dingen, die im Fahrzeug verbaut sind. Zum Teil müsse nach dem Ausschlussverfahren gearbeitet werden – und das könne etwas dauern.