Regierungsbildung in Berlin  Neue Aufgabe für Siemtje Möller

| | 05.05.2025 14:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Siemtje Möller war bislang Staatssekretärin im Bundesverteidigungsministerium.Foto: DPA
Siemtje Möller war bislang Staatssekretärin im Bundesverteidigungsministerium.Foto: DPA
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Die 41-Jährige aus Varel ist seit Ende 2021 Parlamentarische Staatssekretärin im Verteidigungsministerium. Nun steht ein Wechsel für die frühere Gymnasiallehrerin an.

Varel/Wittmund/Berlin - Seit Dezember 2021 war sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverteidigungsministerium, zunächst unter Ministerien Christine Lambrecht, dann unter ihrem Nachfolger Boris Pistorius (beide SPD). Jetzt wechselt die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller aus Varel voraussichtlich auf den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion. Dafür werde sie der amtierende Fraktionsvorstand am Mittwoch vorschlagen, teilte Möller am Montagnachmittag mit. Sie werde in der neuen Funktion für die Bereiche Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit und Europa zuständig sein. Die 41-Jährige schreibt: „Die Aufgabe als Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Verteidigung habe ich mit großer Freude und voller Überzeugung ausgeübt – nicht zuletzt, weil mir die Bundeswehr und ihre vielen engagierten Menschen sehr am Herzen liegen. Dennoch stehe ich nun vor einer neuen Aufgabe: Ich soll künftig an zentraler Stelle in der SPD-Bundestagsfraktion Verantwortung übernehmen. Gerade in diesen Zeiten, die geprägt sind von Kriegen, Umbrüchen und einer volatilen Sicherheitssituation für Deutschland und Europa ist dieser Arbeitsbereich von großer Bedeutung für uns als Regierungsfraktion. Es ehrt mich sehr, dass ich hier Verantwortung übernehmen soll. Für mich persönlich ist dieser Wechsel in die Fraktion der richtige Weg. Und selbstverständlich werde ich auch in meiner neuen Funktion der Bundeswehr eng verbunden bleiben – nicht zuletzt aufgrund meines Wahlkreises.“

Sie freue sich darauf, mit dem designierten Fraktionsvorsitzenden Matthias Miersch den „notwendigen Erneuerungsprozess unserer Partei nach dem enttäuschenden Ergebnis der Bundestagswahl aktiv mitzugestalten“, so Möller.

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