ÖPNV-Angebot im Landkreis Aurich Weitere Linien werden zum „Plusbus“
Ab 1. Mai 2025 sollen Strecken zwischen Aurich, Wittmund und Jever sowie von Greetsiel und Wirdum nach Emden aufgewertet werden. Sie werden zu „Plusbus“-Verbindungen.
Aurich - Vier weitere Buslinien im Landkreis Aurich werden jetzt zu sogenannten „Plusbus“-Verbindungen aufgewertet. Mit dabei sind ab 1. Mai die Linien 480 zwischen Aurich, Wittmund und Jever sowie die Linien 410 (Aurich-Georgsheil-Emden), 421 (Emden-Greetsiel) und 422 (Emden-Wirdum). Sie ergänzen dann das „Plusbus“-Netz, das im August 2024 mit dem Linien 450 (Aurich-Riepe-Emden) und 451 (Aurich-Ihlow-Simonswolde) gestartet war.
„Die Linien schaffen attraktive Verbindungen für Pendler, Schüler und Touristen“, teilte der Landkreis Aurich mit. Die Resonanz auf die ersten zwei Plusbus-Linien sei „durchweg positiv“ gewesen. Die kontinuierlich steigenden Fahrgastzahlen und die wachsende Akzeptanz zeigten deutlich, wie groß der Bedarf an einem attraktiven und verlässlichen Busangebot in der Region sei, heißt es.
Fahrten im Ein- oder Zwei-Stunden-Takt
Ziel sei, auf den wichtigsten Verkehrsachsen ein flächendeckendes Hauptliniennetz zu etablieren – mit regelmäßigen Fahrten im Ein- beziehungsweise Zwei-Stunden-Takt. Im Mittelpunkt des Netzausbaus steht den Angaben zufolge die Linie 480, die als Rückgrat der Verbindung zwischen den Landkreisen Aurich, Wittmund und Friesland fungiert. Sie verbinde nicht nur die Innenstädte, sondern auch bedeutende Verkehrsknoten: den Auricher ZOB, den Markt in Wittmund sowie den Bahnhof in Jever. An allen drei Punkten bestehen laut Mitteilung Umsteigemöglichkeiten zu weiteren Buslinien – in Jever zusätzlich zum Schienenverkehr der Nordwestbahn. „So entsteht ein wichtiger Lückenschluss im regionalen Mobilitätsangebot, der Fahrgästen neue Perspektiven für den Alltag eröffnet“, heißt es.
Die bestehende Linie 410 verbinde künftig im Stundentakt Aurich, Moordorf, Georgsheil und Emden – inklusive der wichtigen Haltepunkte Aurich ZOB und Emden Hauptbahnhof. An beiden Knotenpunkten bestehen Umsteigemöglichkeiten zu weiteren Buslinien, in Emden auch zu den Zügen von Deutscher Bahn und Westfalenbahn in Richtung Oldenburg und Münster.
Emden soll besser erreichbar werden
Auch die Linien 421 zwischen Greetsiel und Emden sowie 422 zwischen Wirdum und Emden werden deutlich aufgewertet, heißt es. Ziel sei, sowohl die touristischen Ziele in der Krummhörn als auch die Emder Innenstadt und den Hauptbahnhof besser erreichbar zu machen.
Details zu den neuen Plusbus-Linien gibt es im Internet unter www.fahrplaner.de sowie auf den Internetseiten der beteiligten Landkreise und Verkehrsunternehmen.aik