Sause in Südbrookmerland Getanzt wird im Zelt und auf dem Marktplatz
An einem Wochenende im Juni 2026 sollen die Südbrookmerlander zum Moordorfer Marktplatz plus Umgebung strömen. Beim Gemeindefest spielen der Gewerbeverein und die Schützenvereine eine große Rolle.
Südbrookmerland - Ein großes Schützenfest in Kombination mit einer Gewerbeschau und einem Gemeindefest plant die Gemeinde Südbrookmerland für nächstes Jahr.
Der Termin steht laut Bürgermeister Thomas Erdwiens auch schon fest: Von Freitag, 12. Juni 2026, bis Sonntag, 14. Juni 2026, soll rund um den Marktplatz in Moordorf und auf der Ekelser Straße einiges los sein.
Angelehnt wird die Gestaltung des Festes an die Veranstaltung zum 50. Geburtstag der Gemeinde, der im Juni 2023 groß gefeiert wurde. Seit vergangenem Sommer hat eine Vorbereitungsgruppe aus Vertretern der Verwaltung, des Gewerbevereins, der Schützenvereine und der Sport- sowie der Kultur-Arge schon mehrfach getagt und Ideen entwickelt. Besonders freut Erdwiens sich, dass beim nächsten Gemeindefest auch der Gewerbeverein Südbrookmerland und sämtliche Südbrookmerlander Schützenvereine mit an Bord sind.
Schützen- und Gewerbeball am Freitagabend
Alle fünf Schützenvereine haben sich geeinigt, anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Kür eines Gemeindeschützenkönigs ein großes gemeinsames Schützenfest zu feiern. Dazu gibt es ein großes Festzelt und eine Schützenmeile. Laut Erdwiens gehören zur Vorbereitungsgruppe auch die Vorsitzenden des Kreisschützenverbands (KSV) Aurich, Jann Rosenboom und Johann Eckhoff. Denn der KSV plane, sein Kreisverbandsfest im Rahmen der Feier auszurichten, so Erdwiens. Also werde auch ein großer Schützenumzug am Sonntag erwartet.
Noch sei lange nicht alles in Stein gemeißelt, betonte Erdwiens. Es handele sich um Planungen, die noch in der Entwicklung seien.
Nach jetzigem Stand beginnt das Südbrookmerland-Fest am Freitagabend mit einem Schützen- und Gewerbeball im Festzelt. Dort werde dann auch das Jubiläum bei den Gemeindeschützenkönigen gefeiert.
Bühnenprogramm und Meile der Vereine und Einrichtungen
Am Sonnabend und Sonntag findet zum einen die Gewerbeschau statt. Derzeit werde abgefragt, wer sich beteiligen möchte und in welcher Größenordnung. Zudem gibt es ein buntes Bühnenprogramm auf der Bühne auf dem Marktplatz. Rings um den Marktplatz sollen – wie schon bei der Gemeindegeburtstagsfeier – die Verbände, Vereine und Einrichtungen Gelegenheit bekommen, sich und ihr Angebot zu präsentieren. Darunter seien auch die Feuerwehren der Gemeinde und vermutlich auch die Polizei.
Der Sonnabend soll mit einer Party mit Liveband auf dem Marktplatz sowie einem Kulturprogramm und etwas ruhigerer Musik im Schützenzelt seinen Abschluss finden. 2023 sei der Marktplatz beim Auftritt der „Tornados“ proppenvoll gewesen, so Erdwiens. Nun soll es wieder ein Programm für die partyfreudigen Generationen geben.
Ob und wo es am Sonntag einen großen Gottesdienst gibt, sei noch in der Schwebe. Auch über eine Teetafel werde nachgedacht. „Das ist aber alles noch unter Vorbehalt“, so der Bürgermeister.
Gemeinde will bei ihrem Budget für das Jubiläumsfest bleiben
Ein Zeltbetreiber sei aber schon an der Hand. Zudem laufen erste Gespräche mit Schaustellern. Er habe anfangs von einem traditionellen Schützenfest mit Kettenkarussell geträumt, so Erdwiens. Das lasse sich so leider nicht realisieren. Ein Karussell werde es aber geben.
Moordorf sei wegen der weitläufigen gepflasterten Flächen, des Parkplatzangebots in der Umgebung und vor allem der Infrastruktur beispielsweise bei den Stromanschlüssen erneut zum Festort erkoren worden.
Finanziert werde das Fest nicht nur von der Gemeinde. Auch der Gewerbeverein und die Schützen brächten sich mit Ideen und Geld sehr gut ein, so Erdwiens. Der frühere Vorsitzende des Gewerbevereins und Koordinator des Jubiläumsfestes, Detlev Krüger, werde erneut bei der Umsetzung die Fäden in der Hand halten.
Das Jubiläumsfest 2023 habe die Gemeinde 30.000 Euro gekostet. Das sei auch diesmal in etwa das Budget, so Erdwiens – auch wenn das Fest insgesamt größer werde. Die Idee sei, für ein Gemeindefest, das alle drei oder vier Jahre stattfindet, auf die jährlichen Neujahrsempfänge zu verzichten, die auch mit je rund 5000 Euro zu Buche schlagen würden. Angesichts der Größe der Gemeinde stehe ihr ein regelmäßiges Fest zudem gut zu Gesicht, meint Erdwiens.