Fernsehkrimipremiere Nach Weihnachten beginnt die „Ostfriesennacht“
Am Sonnabend feiert der Film zum 13. Ostfriesenkrimi von Klaus-Peter Wolf Fernsehpremiere. Ann Kathrin Klaasen sucht einen Mörder, der immer in Ferienwohnungen zuschlägt.
Aurich - Auf die Weihnacht folgt direkt die „Ostfriesennacht“: Der Film zum 13. Ostfriesenkrimi von Klaus-Peter Wolf feiert am 28. Dezember um 20.15 Uhr seine Fernsehpremiere im ZDF.
Es ist die elfte Verfilmung eines Ostfriesenkrimis mit Ann Kathrin Klaasen. Premiere feierte er beim Internationalen Filmfest Emden/Norderney. Klaus-Peter Wolf kann sich noch gut daran erinnern: „Es war schon toll, ihn mit ein paar Hundert Menschen zusammen im Kino zu sehen. Es gab zwei Stellen, da hielten alle gemeinsam den Atem an und haben auch gemeinsam wieder ausgeatmet.“
Der Mörder hat es auf Frauen mit Tattoo abgesehen
Der Mörder hat es diesmal auf Frauen abgesehen, die er immer in Ferienwohnungen tötet. Zuerst schlägt er in einem der Stelzenhäuser am Rande des Schlossparks Lütetsburg zu. Dringend tatverdächtig ist der als gewalttätig bekannte Freund der Toten, der kurz vor dem Mord aus dem Ferienhaus geflogen war. In seiner Zelle bekommt er dann Besuch von einem Anwalt, der überraschend endet.
Die Morde gehen weiter. Die scheinbar einzige Gemeinsamkeit der Opfer ist ein fehlendes Tattoo. Hebt der Mörder dieses als Trophäe auf? Kommissarin Ann Kathrin Klaasen kommt der Mörder diesmal besonders nah, weil ihr Mann und Kollege Frank Weller Angst hat, dass auch seine Tochter Opfer werden könnte. Und dann mischt sich auch noch das Bundeskriminalamt ein.
Letzter Fall mit Christian Erdmann
Der vom Fall gepeinigte Frank Weller wird in dieser Verfilmung zum letzten Mal von Christian Erdmann dargestellt. Im nächsten Teil übernimmt die Rolle Tom Radisch. „Ostfriesenhölle“ und „Ostfriesentotenstille“ sind bereits im Frühjahr 2024 mit ihm abgedreht worden.
„Ostfriesennacht“ wurde überwiegend im Herbst 2022 bei niedrigen Temperaturen gedreht, und zwar in Norden, Emden und Greetsiel. Johannes Fabrick führte Regie. Bettina Göschl summt die Titelmelodie. Und natürlich gibt es auch wieder einen Cameo-Auftritt von Klaus-Peter Wolf und seiner Partnerin. Die Zuschauer sollten die Augen offen halten, wann immer es um Sport geht.
Die ersten zehn Ostfrieslandkrimi-Verfilmungen wurden nach Angaben von Klaus-Peter Wolf inzwischen von mehr als 110 Millionen Menschen gesehen. Sie laufen in 32 Ländern, darunter China, Papua-Neuguinea, Albanien und Vietnam.
Vor der Ausstrahlung von „Ostfriesennacht“ sind Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf am 28. Dezember im Krimimuseum in der Gewerbestraße in Norden bereits von 15 bis 17 Uhr bei einer Signierstunde anzutreffen.