Anrufbus in Aurich  Linke fordert mehr Geld für die Übergangszeit

| | 21.11.2024 12:14 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Laut der Verwaltung wird der bisherige Anrufbus besonders stark von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen in Anspruch genommen, die auch im neuen System Rollstuhlplätze oder Stauraum für Rollatoren brauchen. Foto: Romuald Banik
Laut der Verwaltung wird der bisherige Anrufbus besonders stark von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen in Anspruch genommen, die auch im neuen System Rollstuhlplätze oder Stauraum für Rollatoren brauchen. Foto: Romuald Banik
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Das Budget für den Anrufbus im Auricher Haushalt soll nach dem Willen der Fraktion mehr als verdoppelt werden. Das Ziel: Eine Versorgungslücke verhindern.

Aurich - Ende Mai läuft das bisherige Anrufbus-System in der Stadt Aurich aus. Die Verwaltung prüft auf Antrag der SPD/GAP derzeit die Einführung eines etwas anderen On-Demand-System, das durch intelligente Technik gesteuert und mit kleineren Fahrzeugen betrieben werden soll.

Die Linken-Ratsfraktion, die sich seit Jahren für den Fortbestand eines städtischen Personennahverkehrs einsetzt, fordert nun mehr Haushaltsmittel für die Zeit des Übergangs. In einem Antrag zum Haushaltsplan heißt es, dass derzeit 186.000 Euro für dieses Produkt eingeplant seien. Nötig seien aber 400.000 Euro.

Sollten das Konzept für ein verbessertes Rufbussystem sowie seine Umsetzung nicht rechtzeitig ab Mai 2025 realisiert werden können, drohe eine Versorgungslücke im städtischen ÖPNV, heißt es im Antrag. Das beträfe laut der Fraktion viele Nutzer des Anrufbusses, insbesondere ältere Menschen und Bürger ohne Auto. „In jedem Fall ist ein höherer Haushaltsansatz notwendig, um eine Versorgungslücke zu verhindern, sei es durch Fortsetzung des jetzigen Anrufbusses, einen Ersatzverkehr oder schon das neue Konzept.“

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