Pflegeheim in Hage  SPD fordert Infoveranstaltung zu Helenenstift Hage

| | 19.09.2024 09:09 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das kreiseigene Helenenstift in Hage.Foto: Rebecca Kresse
Das kreiseigene Helenenstift in Hage.Foto: Rebecca Kresse
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Über die mögliche Nachnutzung der kreiseigenen Pflegeeinrichtung, deren Bewohner nach Norden ziehen, gibt es offenbar „wilde Gerüchte“. Dem wollen Johannes Kleen und Olaf Meinen entgegenwirken.

Aurich/Hage - Um die Bevölkerung zum Thema Nachnutzung des Pflegeheims Helenenstifts einzubeziehen, fordert die Auricher SPD-Kreistagsfraktion eine Infoveranstaltung vor Ort. Einen entsprechenden Antrag an Landrat Olaf Meinen hat die Fraktion jetzt gestellt, wie Vorsitzender Johannes Kleen (Wiesmoor) im Kreistag mitteilte.

Geklärt werden soll, welche Nutzungsmöglichkeiten es für das große Gebäude im Ortskern künftig gibt. Er habe „diverse Mails“ zu dem Thema bekommen. Leider gebe es auch schon wieder „wilde Gerüchte“ über mögliche künftige Nutzungen des Gebäudes. „Da werden bewusst Unwahrheiten verbreitet“, so Kleen. Daher fordere man zeitnah eine Infoveranstaltung. Wichtig sei, dabei Politik und Verwaltung in der Samtgemeinde Hage einzubeziehen.

Landrat: „Wilde Gerüchte sind Unsinn“

Grundsätzlich stehe man hinter der Entscheidung, die stationäre Pflege am Standort Helenenstift vollständig zu schließen und die Bewohner ins Klinikgebäude nach Norden zu verlegen. „Dieser Umzug bringt Vorteile für Bewohner und Mitarbeiter“, schreibt SPD-Fraktionschef Kleen in dem Antrag. Es gebe „Synergieeffekte“ mit dem benachbarten Regionalen Gesundheitszentrum (RGZ) und der Pflegeeinrichtung Johann-Christian-Reil-Haus.

Landrat Olaf Meinen teilte auf Nachfrage von Hans-Gerd Coldewey aus Hage mit, dass es voraussichtlich am 24. Oktober eine weitere Klausurtagung des Beirats der Pflege- und Betreuungszentren (PBZ) geben soll. Dazu werde auch der Samtgemeindebürgermeister von Hage, Erwin Sell (SPD), eingeladen.

Dort soll über die Nachnutzung des Helenenstifts gesprochen werden. Die wilden Gerüchte, die derzeit kursierten, seien größtenteils „völliger Unsinn“. Meinen betonte: „Der Standort wird auch künftig für wohltätige und soziale Zwecke genutzt.“

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