Nach Legalisierung  Erstes Stadtfest in Aurich mit erlaubtem Cannabis-Konsum

| | 18.08.2024 19:06 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Beim ersten Stadtfest seit der Cannabis-Legalisierung wurden nach Worten der Veranstalter vielfach Drogen konsumiert. Foto: Christophe Gateau/DPA
Beim ersten Stadtfest seit der Cannabis-Legalisierung wurden nach Worten der Veranstalter vielfach Drogen konsumiert. Foto: Christophe Gateau/DPA
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Es war das erste Auricher Stadtfest nach der Legalisierung von Cannabis. Das wurde genutzt. Vor allem in einem Bereich war der Konsum laut Bürgermeister deutlich wahrnehmbar.

Aurich - In Aurich ist am Wochenende die 47. Auflage des Stadtfestes gefeiert worden. Grundsätzlich ziehen die Verantwortlichen von der Stadt Aurich ein positives Fazit. Alles sei weitgehend friedlich und ohne größere Probleme über die Bühne gegangen, so Bürgermeister Horst Feddermann und Sandra Pfeiffer-Fecht vom Stadtmarketing. Allerdings: Es war das erste Stadtfest nach der im April in Kraft getretenen Legalisierung des Cannabis-Konsums. Ein Thema, mit dem die Stadtfest-Macher erst noch umgehen lernen müssen.

Drogenkonsum vor allem an Jugendbühne

Bürgermeister Horst Feddermann sprach das Thema am Sonntag von sich aus an. Vor allem im Bereich der Jugendbühne in der Osterstraße sei der Konsum von Cannabis deutlich wahrnehmbar gewesen. Für die Verantwortlichen sei es derzeit noch schwierig, mit dem Thema umzugehen. „Was darf man, was darf man nicht? Da fehlen uns noch die Erfahrungen“, so Feddermann.

Seit April ist der Cannabis-Konsum in Deutschland grundsätzlich legal. Die Stadtfest-Macher wollen die Zeit bis zur Neuauflage im kommenden Jahr nutzen, um einiges im Umgang mit dem Thema zu klären. „Das macht ja nicht nur was mit den Leuten selbst, sondern auch mit denen, die drumherum stehen“, so Sandra Pfeiffer-Fecht vom Auricher Stadtmarketing.

Neue Erfahrung, aber kein Problem

Von einem Problem will Feddermann im Zusammenhang mit dem Drogenkonsum auf dem Stadtfest indes nicht sprechen. Es sei schlichtweg eine neue Erfahrung. Während man sich kein Stadtfest und keine ähnliche Feier ohne den Ausschank von Alkohol vorstellen könne, sei das beim Thema Cannabis etwas anderes. „Das kommt jetzt neu dazu“, so der Bürgermeister.

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