Staatsanwaltschaft ermittelt Totschlag in Aurich – Frau schweigt zu Vorwurf
Die 63-jährige Auricherin soll ihren 70-jährigen Ehemann getötet haben. Sie sitzt in U-Haft. Unterdessen wurde die Leiche des Ehemannes obduziert.
Aurich - Bislang hat sich die tatverdächtige 63-jährige Auricherin, die am Montagabend ihren 70-jährigen Ehemann getötet haben soll, noch nicht zur Sache eingelassen. Das sagte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Aurich, Jan Wilken, am Mittwochnachmittag auf Anfrage. Zum möglichen Motiv könne er daher derzeit auch keine weiteren Angaben machen.
Bereits am Dienstag hatte die Obduktion des Leichnams des Ehemanns stattgefunden. Das Ergebnis liege ihm derzeit noch nicht vor, sagte Staatsanwaltschaftssprecher Wilken.
Polizeibeamte fanden leblosen 70-Jährigen in Mehrparteienhaus
Wie berichtet fanden alarmierte Einsatzkräfte der Polizei am Montag gegen 21.30 Uhr in einem Mehrparteienhaus in der Graf-Enno-Straße den leblosen 70-jährigen Ehemann der Frau vor.
Die 63-jährige Ehefrau wurde vor dem Haus angetroffen und vorläufig festgenommen. Später wurde gegen sie ein Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags erlassen. Sie sitzt seitdem in U-Haft.