Hilfe für Flüchtlinge KVHS Aurich-Norden hat mehr Integrationslehrkräfte gefunden
Derzeit nehmen 600 Flüchtlinge in 25 Kursen in Aurich und Norden teil. Probleme hat die Kreisvolkshochschule dagegen bei der Fuhrparkerweiterung.
Aurich - Nachdem es in der vergangenen Zeit zum Teil schwierig war, Mitarbeiter mit der entsprechenden Zulassung zu finden, hat die Kreisvolkshochschule (KVHS) Aurich-Norden nun offenbar ausreichend Lehrkräfte für Integrationskurse für Flüchtlinge. Das sei eine „erfreuliche Tendenz“, sagte der Leiter des KVHS Standortes Aurich, Sören Saathoff, am Dienstag im zuständigen Betriebsausschuss.
Derzeit gebe es an den Standorten Aurich und Norden insgesamt 25 Integrationskurse mit jeweils bis zu 25 Geflüchteten, insgesamt also gut 600 Teilnehmern. Die Kurse dauern jeweils ein halbes Jahr.
Derzeit kommen nach Angaben von Saathoff etwa zehn weitere neue Flüchtlinge pro Woche in den Landkreis Aurich. Für sie gebe es niederschwellige Angebote wie den Kurs „Willkommen in Deutschland“, von dem derzeit 15 Kurse mit jeweils 20 Teilnehmern an beiden Standorten laufen.
KVHS-Leiter: „Bekommen keine Autos“
Probleme hat die Kreisvolkshochschule unterdessen derzeit mit der Anschaffung von Fahrzeugen, wie Betriebsleiter Friedhelm Endelmann berichtete. „Wir sind derzeit nicht in der Lage, Autos zu bekommen“, so Endelmann. Die Wartezeit betrage bei einigen VW-Modellen acht bis zwölf Monate. Man überlege, sich von den bisherigen Partnern zu trennen.
Positive Nachrichten hatte dann wieder der Leiter der KVHS-Buchhaltung, Thomas Hinrichs, zu verkünden. Der Betrieb machte demnach im Jahr 2023 einen Überschuss von rund 395.000 Euro (Vorjahr: 178.000 Euro). „Das ist endlich mal ein sehr positives Ergebnis“, sagte Hinrichs mit Blick auf frühere Jahre, in denen die KVHS mit sechsstelligen Defiziten auch schon in schwieriges Fahrwasser geraten war.