Bilanz der Polizei Aurich/Wittmund  Viele Einsätze und über 50 Ermittlungsverfahren am Vatertag

| | 10.05.2024 16:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
An der Schleuse in Aurich-Rahe feierten laut Polizei bis zu 6000 Menschen gleichzeitig. Foto: Heino Hermanns
An der Schleuse in Aurich-Rahe feierten laut Polizei bis zu 6000 Menschen gleichzeitig. Foto: Heino Hermanns
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Körperverletzungen, Bedrohungen, Platzverweise, Ingewahrsamnahmen: Die Polizei hatte am Vatertag im Bereich Aurich eine Menge zu tun. An der Schleuse in Rahe gab es sogar eine Verletztensammelstelle.

Aurich - Zahlreiche Einsätze und mehr als 50 Ermittlungsverfahren wegen verschiedenster Delikte: Das ist die Bilanz der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund nach dem diesjährigen Himmelfahrts- oder Vatertag. Im Zuständigkeitsbereich gab es demnach am Donnerstag mehrere Veranstaltungen mit einigen hundert Teilnehmenden sowie größere Veranstaltungen etwa in Moorweg und Friedeburg. Der stärkste Besucherzulauf war im Bereich der Rahester Schleuse in Aurich mit 6000 gleichzeitig anwesenden Personen zu verzeichnen. Vor Ort hatte die Polizei eine Dauerpräsenz eingerichtet.

Insgesamt wurden am Vatertag laut Polizei Aurich/Wittmund mehr als 50 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es wurden 20 Körperverletzungen, 13 Beleidigungen, zwei Bedrohungen, drei Diebstähle, eine Sachbeschädigung und zwei Hausfriedensbrüche registert und 17 Platzverweise erteilt. Drei Personen mussten in Gewahrsam genommen werden.

Viele Einsätze auch für Kreis-Rettungsdienst

Die Polizei war wiederholt im Einsatz, um Streitigkeiten zwischen alkoholisierten Personen zu schlichten oder Körperverletzungen aufzunehmen. Es kam auch zu Trunkenheitsfahrten und Unfällen unter Alkoholeinfluss.

In den Abendstunden kam es im Bereich der Rahester Schleuse, nahe Kukelorum, außerdem zu einer Häufung verletzter Personen, etwa nach Stürzen oder Körperverletzungen sowie Alkoholvergiftungen. Der Kreis-Rettungsdienst musste daraufhin nachträglich eine Verletztensammelstelle einrichten.

„Der Einsatz eines Sicherheitsdienstes war hier dringend geboten und hat sich bewährt“, teilte die Polizei mit. Und weiter: „Bei einer Größenordnung von mehreren tausend Personen, von denen viele in den Abendstunden erheblich alkoholisiert waren, sind entsprechende Problemstellungen vorhersehbar und sollten künftig durch ein Sanitätskonzept vorbereitet sein, da die Örtlichkeiten schwierig erreichbar sind und der reguläre Rettungsdienst für andere, möglicherweise dringlichere Aufgaben, fehlt.“

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