Polizei ermittelt weiter  Nach Tötungsdelikt in Hage – Spürhund im Einsatz

| | 25.01.2024 11:26 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Am Dienstag sicherte die Polizei mit Unterstützung des THW Spuren am Haus der tot aufgefundenen Frau. Foto: Rebecca Kresse
Am Dienstag sicherte die Polizei mit Unterstützung des THW Spuren am Haus der tot aufgefundenen Frau. Foto: Rebecca Kresse
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Auch am Mittwochabend wurde nach dem gewaltsamen Tod einer 65-jährigen Frau in Hage weiter vor Ort ermittelt. Die Polizei setzte einen Spürhund ein.

Hage - Die Ermittlungen der Polizei im Falle einer tot aufgefundenen 65-Jährigen in Hage sind auch am Mittwochabend vor Ort weitergegangen. Wie Polizeisprecherin Wiebke Baden auf Nachfrage bestätigte, war dabei ein Spürhund im Einsatz. Zu welchem Zweck der Diensthund unterwegs war, wollte Baden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Die Sprecherin schwieg auch zu der Frage, in welchem Bereich gesucht worden sei.

Spürhunde werden grundsätzlich zum Erkennen und Aufspüren spezieller Gerüche ausgebildet. Sie können bei der Suche nach vermissten Menschen helfen, Drogen, Bargeld oder Waffen erschnüffeln. Je nach Witterung können sie noch Tage später Bewegungsspuren von Menschen nachverfolgen.

Polizei hält sich aus ermittlungstaktischen Gründen bedeckt

Wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Aurich am Dienstag mitteilten, war die 65-jährige am Montag tot in einem Mehrfamilienhaus in Hage aufgefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen ist von einem Tötungsdelikt auszugehen, weil der Leichnam Spuren äußerer Gewaltanwendung aufwies. Das ergab die Obduktion am Dienstag.

Die Einsatzkräfte waren am Montag gegen 11 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in der Harringastraße alarmiert worden und fanden die 65-jährige Bewohnerin leblos vor. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Da eine Fremdeinwirkung nicht ausgeschlossen werden konnte, nahmen Polizei und Staatsanwaltschaft umgehend die Ermittlungen auf. Dabei kamen auch Spezialisten der Spurensicherung zum Einsatz.

Die Ermittlungen laufen weiter. Angaben zur Todesursache oder einer möglichen Tatwaffe macht die Polizei derzeit nicht. Personen, die im Bereich der Harringastraße in der letzten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sind aufgefordert, sich bei der Polizei Aurich unter der Telefonnummer (04941) 60 66 60 zu melden.

Betrunkene Person stand in keinem Zusammenhang zur Tat

Auch dazu, ob bereits Personen in Tatverdacht geraten sind, äußert die Polizei sich nicht. Baden bestätigte auf Nachfrage, dass am Mittwoch Hinweise auf eine betrunkene Person eingegangen seien, die am Mittwochmittag auf einer Straße in Hage versucht habe, Autos anzuhalten. Diese Person sei von Beamten angesprochen worden. Einen Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt gebe es jedoch nicht.

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