Schwierige Löscharbeiten  Haus in Holtrop brannte – Großeinsatz für Feuerwehr

| | 01.12.2023 16:20 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Auch die Auricher Drehleiter war im Einsatz. Foto: Feuerwehr Großefehn
Auch die Auricher Drehleiter war im Einsatz. Foto: Feuerwehr Großefehn
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Mit einem Großaufgebot ist Feuerwehr in der Nacht zu Freitag nach Holtrop ausgerückt. Dort brannten ein Wohnhaus und eine Garage. Die eisigen Temperaturen stellte die Feuerwehr vor besondere Probleme.

Holtrop - Ein Feuer hat in der Nacht zu Freitag erheblichen Schaden an einem Wohnhaus und einer Garage an der Boßelstraße in Holtrop angerichtet. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die Garage lichterloh, die Flammen waren bereits auf den Dachstuhl des Hauses übergesprungen, teilte die Feuerwehr mit. Die Bewohner hatten sich aus dem Haus retten können. Angaben zur Brandursache und zur Höhe des Schadens konnten zunächst noch nicht gemacht werden.

Die eisigen Temperaturen in der Nacht stellten die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Gefrierendes Löschwasser wurde zur Gefahr. Die Feuerwehr musste Salz streuen. Ein weiteres Problem: Die die Löschwasserversorgung musste über längere Wege aufgebaut werden. Deswegen wurden die Feuerwehren West-/Mittegroßefehn & Ulbargen sowie Großefehn-Zentrum zur Verstärkung gerufen.

Die gegen 23.15 Uhr alarmierte Feuerwehr war am Ende mit einem Großaufgebot aus 130 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen, darunter die Drehleiter aus Aurich, im Einsatz.

Einsatz bis in die Morgenstunden

Die Ausdehnung und Intensität des Feuers machten einen massiven Löschangriff erforderlich, so ein Feuerwehrsprecher. Trotz des schnellen Einsatzes mehrerer Rohre sowie der Drehleiter hatte das Feuer nahezu den gesamten Dachstuhl erfasst. Dennoch gelang es, eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden an. Um sämtliche Glutnester zu beseitigen und ein Wiederaufflammen zu verhindern, setzten die Einsatzkräfte schließlich auch Löschschaum ein.

Bei Ankunft der Feuerwehr waren die Flammen bereits auf den Dachstuhl des Hauses übergesprungen. Foto: Feuerwehr Großefehn
Bei Ankunft der Feuerwehr waren die Flammen bereits auf den Dachstuhl des Hauses übergesprungen. Foto: Feuerwehr Großefehn

Das THW übernahm aufgrund der weitreichenden Schäden Aufgaben im Bereich der Eigentumssicherung, hieß es. Aufgrund der mehrstündigen Einsatzdauer rückte die Versorgungskomponente des Feuerwehr Middels an, damit sich die Einsatzkräfte während des kräftezehrenden Einsatzes stärken konnten.

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