Pläne in Aurich vorgestellt  Norder KVHS-Mitarbeiter erhalten gleiche Bezahlung ab April

| | 11.10.2023 18:18 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die 250 Mitarbeiter der KVHS Norden erhalten künftig genausoviel Geld wie ihre Kollegen in Aurich.Foto: Christin Wetzel
Die 250 Mitarbeiter der KVHS Norden erhalten künftig genausoviel Geld wie ihre Kollegen in Aurich.Foto: Christin Wetzel
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Seit Jahren wird die Angleichung der Gehälter für die rund 250 Mitarbeiter gefordert. Nun ist das Ziel in Sicht. Doch das kostet den Kreis auch viel Geld.

Aurich/Norden - Gleiches Geld für gleiche Arbeit: Ab 1. April 2024 sollen die rund 250 Beschäftigten der Kreisvolkshochschule (KVHS) Norden nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) bezahlt werden. Damit werden die Gehälter der beiden KVHS-Tochtergesellschaften in Aurich und Norden künftig tarifrechtlich einheitlich bezahlt, teilte die Auricher Kreisverwaltung am Mittwoch mit.

Zu dem Ergebnis ist demnach eine eigens aus Mitgliedern des Betriebsausschusses, der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und der Kreisverwaltung gegründete Arbeitsgruppe nach zwei Sitzungen gelangt. Die Tarifangleichung wird zu einer Mehrbelastung des Kreishaushaltes von etwa zwei Millionen Euro insbesondere im Budget des Amtes für Jugend und Soziales führen, heißt es.

Ausschüsse des Kreistags müssen noch endgültig zustimmen

Der Plan wurde am Mittwochmittag in einer gemeinsamen Sitzung in der Alten Schmiede in Middels dem Kreisfinanzausschuss sowie dem KVHS-Betriebsausschuss vorgestellt.

Dabei wurde der Vorschlag der Arbeitsgruppe aus unterschiedlichen Blickwinkeln bewertet und schließlich zustimmend zur Kenntnis genommen. Geschäftsführung und Kreisverwaltung wurden beauftragt, die weitere Beratung und Beschlussfassung in den Ausschüssen des Landkreises sowie des Kreistags vorzubereiten, heißt es.

Flüchtlingsbetreuung ist eine Hauptaufgabe

Die Kreisvolkshochschule Aurich-Norden und ihre Eigengesellschaften nehmen laut Mitteilung des Landkreises eine Vielzahl von Aufgaben und Dienstleistungen für den Landkreis wahr. Darunter fallen unter anderem die Betreuung von geflüchteten Menschen oder der Betrieb von Einrichtungen der Jugend- und Sozialhilfe.

Die Mitarbeitenden in den Tochtergesellschaften der KVHS werden jedoch aktuell nach unterschiedlichen Tarifsystemen entlohnt. Seit Jahren wurde deshalb von der Kreispolitik die Angleichung der Tarife gefordert.

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