Mehrere Aktionen geplant  Klimakrise ist Thema der „Fairen Woche“ in Aurich

| | 11.09.2023 08:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Conny Friebe, Mitarbeiterin des Auricher Weltladens, stellt das Motto der Fairen Woche vor. Foto: privat
Conny Friebe, Mitarbeiterin des Auricher Weltladens, stellt das Motto der Fairen Woche vor. Foto: privat
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Im Energie-Erlebnis-Zentrum gibt es ein „faires Frühstück“, auf der MS Stadt Aurich eine Kaffeefahrt. Und im Weltladen kann man einen ganz besonderen Fußabdruck messen lassen.

Aurich - Aurich macht mit bei der bundesweiten Aktion „Faire Woche“, die in diesem Jahr unter dem Motto steht „Fair. Und kein Grad mehr!“ Vom 15. bis 29. September stehen Folgen der Klimakrise im Fokus. „Wochenlange Hitze, Trockenheit und heftige Unwetter – auch in unseren Breiten sind die Folgen der Klimakrise immer deutlicher zu spüren“, schreibt Gert Pohlenz-Schohaus in einer Mitteilung.

Zahlreiche Menschen in südlichen Ländern seien bereits in ihrer Existenz bedroht und müssten ihre Heimatregionen verlassen – und das, obwohl sie kaum etwas zur Klimakrise beigetragen haben. Weltläden, Schulen und viele weitere Akteure fordern mehr Klimagerechtigkeit und zeigen, wie der Faire Handel schon heute dazu beiträgt.

Faires Frühstück und eine Kaffeefahrt

Am Sonnabend, 23. September, findet um 10 Uhr im Auricher EEZ ein nachhaltiges regionales und faires Frühstück mit Informationen zur Klimagerechtigkeit statt.

Am Sonnabend, 30. September, geht es ab 14 Uhr bei einer Kaffeefahrt auf der MS Aurich darum, wie jeder sich für Klimagerechtigkeit engagieren kann.

Der Auricher Weltladen bietet bei Verkostungsaktionen auf dem Wochenmarkt am 15. und 22. September vor dem Fairmobil und am 19. und 26. September vor dem Weltladen in der Burgstraße klimafreundliche Ernährungsmöglichkeiten an. Es gibt zudem die Möglichkeit, seinen ökologischen Fußabdruck zu erstellen.

„Faire Woche“ findet bundesweit statt

Die „Fairtrade Schools“ erhalten die Möglichkeit, sich auf einer Rallye mit Ursachen und Folgen der Klimakrise zu beschäftigen und selbst Vorschläge für mehr Klimagerechtigkeit zu entwickeln.

Die Faire Woche findet bundesweit statt. Auch die Produzenten von fair gehandelten Gütern sind zu hören: In Videobotschaften berichten sie, wie sie von der Klimakrise betroffen sind und vom Fairen Handel profitieren. Produkte aus Fairem Handel sind bundesweit in 900 Weltläden, mehr als 40.000 Bioläden, Supermärkten, Discountern und Bäckereien sowie in über 20.000 Cafés und Restaurants erhältlich. Der Faire Handel schafft Perspektiven für rund 2,5 Millionen Kleinproduzierende und ihre Familien weltweit und erzielte 2022 in Deutschland einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro.

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