Sonntagnachmittag im Juni Autofreier Familienfahrradtag in Aurich geplant
Am 25. Juni sollen der Innenstadtring und die Straßen im Zentrum Aurichs anders aussehen als sonst: Der Autoverkehr soll für vier Stunden Platz machen für Radfahrer aller Generationen.
Aurich - Es gab schon mehrere Anläufe, an einem Sonntag in Aurich den Radfahrern mehr Platz und mehr Ruhe einzuräumen. Nun ist es so weit, wie Ratsfrau Heidrun Weber mitteilte: Am Sonntag 25. Juni, veranstaltet die Wählergruppe Gemeinsam für Aurich (GfA) in der Zeit von 14 bis 18 Uhr in der Auricher Innenstadt den 1. Familienfahrradtag – jedenfalls bei trockenem Wetter. Die GfA kooperiert dabei mit dem Fahrradbeauftragten der Stadt Aurich, Frank Patschke, und dem ADFC Aurich und dem Verein für Lastenradnutzung Auriculum.
Für den ersten Familienfahrradtag werden in der Innenstadt, in einer Art Ring, Straßen für den öffentlichen Autoverkehr gänzlich gesperrt und nur die Anwohner dürfen die Straßen mit dem Auto passieren, erläutert die GfA.
Ziel: Sorgloses Radfahren für Familien
So können Familien mit Kindern und alle Fahrradfreunde einmal sorglos und frei in der Innenstadt fahrradfahren und über den Ring die Stadt per Rad aus einer anderen Perspektive kennenlernen. „Gerade für Familien mit kleineren Kindern wird das ein einzigartiges Radelvergnügen eröffnen und sehr attraktiv sein“, heißt es in der Ankündigung. Auf dem Marktplatz wird der Verein Auriculum alle seine Lastenfahrräder zum Ausprobieren bereitstellen und der ADFC und die GfA mit einem Stand präsent sein, an dem die ersten Besucher eine kleine Überraschung erwartet. Ferner wird auf dem Marktplatz ein kleiner Parcours aufgebaut, der zum Geschicklichkeitsfahren einlädt.
Am Georgswall und bei dem Brunnen sollen sich alle Eltern mit Kleinkindern treffen, die Laufräder haben. „Was für ein Vergnügen wird es für sie sein, durch die Brunnenanlage zu radeln und den Georgswall entlang zu düsen. Und wie wäre es, wenn jeder ein Picknick dabei hat und sich das bunte Radeln dann von der Picknickdecke anschauen kann?“, fragt Heidrun Weber begeistert.
Möglichst viele verschiedene Räder und ein Foto-Shooting
Die Organisatoren würden sich aber auch sehr freuen, wenn sich an diesem Tag sämtliche Altersgruppen vom Kind über Jugendliche bis hin zur Großelterngeneration aufs Rad setzen und in die Stadt kommen, so dass eine bunte Vielfalt an Rädern sichtbar wird: Laufräder, Dreiräder, Bambusräder, Tandems, Oldtimer, bunte Räder, geschmückte oder auch designte Räder, Zigarren, Rennräder, BMX-Räder, Mountain Bikes und vieles mehr.
Die Veranstalter sind schon sehr gespannt, was an Fahrrädern angefahren kommt, und wünschen sich ein kunterbuntes Fahrradfestival. In der Zeit von 15 bis 16 Uhr wird es ein Foto-Shooting geben, bei dem sich jeder mit seinem Rad fotografieren lassen kann. Die drei ungewöhnlichsten Räder erhalten anschließend einen Preis. Dieser Tag dient auch zum Austausch und zur Information über die unterschiedlichsten Räder. Schön wäre es nach Meinung der Organisatoren, wenn der eine oder andere einmal sein Rad zum Ausprobieren zur Verfügung stellen kann.
Straßenmusiker und Helfer gesucht
Zu einem Festival gehört bekanntlich auch Musik. Straßenmusiker sind gesucht, die an diesem Tag kostenlos den Aurichern Stadtbesuchern und Fahrradfahrern ihr Können präsentieren wollen. Natürlich dürfen sie einen Hut aufstellen. Das können Gitarristen sein, Flötenspieler, Trommler, Harfenspieler oder auch ein kleiner Chor – aber alles analog und ohne Verstärker.
Musiker, die dabei sein wollen, sollen sich bis zum 10. Juni bei Heidrun Weber melden unter Tel. 04941/3458 in der Mittagszeit oder per E-Mail an heidrun@lesetoll.de. Anmeldungen sind erforderlich, damit die Veranstalter einen Überblick erhalten, wie viele Musiker zusammenkommen und wo sie dann am Ring am besten platziert werden können.
Festival soll kein bisschen kommerziell sein
Die Veranstalter freuen sich auch über weitere Unterstützer, die für dieses Festival noch Ideen haben oder sich einbringen wollen. „Eines ist nur sicherzustellen: Es soll in keiner Weise eine kommerzielle Veranstaltung sein. Dieses Mal soll es ausschließlich um die Freude am sorglosen Fahrradfahren gehen, um die Freude am Fahrrad und der Bewegung an der frischen Luft im schönen Aurich und darum, einen kleinen Beitrag für den Umweltschutz und Richtung Verkehrswende zu leisten“, betont Weber. Auch Helfer können sich gerne bei Weber melden.