Darten Außenseiter vom DC Moordorf gewinnt hochklassiges Dartturnier
Wie der Moordorfer Pfeilewerfer Marco Peters beim „Tikitaka-Open“ in Holdorf Bundesligaspieler hinter sich ließ. Den Grund dafür nennt der Vereinsvorsitzende
Moordorf/Holdorf – Für eine Überraschung sorgte Marco Peters vom Dart-Club (DC) Moordorf beim „Tikitaka-Open“ in Holdorf. Er gewann das zweitägige Steel-Dartturnier mit rund 80 Teilnehmern. Darunter befanden sich auch einige Bundesligaspieler.
Neben Peters warfen mit Hendrik Tjaden und Dennis Akhtar noch zwei weitere Moordorfer Vereinskollegen in Holdorf ihre Pfeile auf die Boards. Das Turnier begann mit einer Gruppenphase. Es wurde in 5er- und 6er- Gruppen gespielt. Anschließend wurden die Spieler in Gold (Gruppenerster- und -zweiter), Silber (Gruppendritter- und -vierter) und Bronze (Gruppenletzten) eingeteilt. Die Moordorfer schafften es alle in die Goldrunde.
Vereinsduell im Achtelfinale
Dort ging es dann am zweiten Turniertag für sie weiter. Insgesamt qualifizierten sich 28 Werfer für die Goldrunde. Es wurde in acht Gruppen gespielt, danach ging es im K.o.-System weiter. Die beiden Gruppenbesten qualifizierten sich für das Achtelfinale. Auch diesmal schafften es wieder alle drei, die Gruppenphase zu überstehen. Im Achtelfinale kam es zu einem internen Moordorfer Duell. Hendrik Tjaden traf auf Marco Peters. Dort setzte sich dann Peters mit 4:1 durch.
„Es ist schade, dass wir gegeneinander werfen mussten. Wir waren beide gut drauf, ich hätte Hendrik noch einiges zugetraut“, sagte Peters. Für Dennis Akhtar ging es auch weiter. Er gewann sein Match ebenfalls mit 4:1. Im Viertelfinale war dann allerdings Schluss für ihn. Er verlor sein Match gegen Ramon Pauli von Olympia Laxten. Die Laxtener sind aktuell souveräner Tabellenführer in der Bezirksoberliga des Dartverbandes Weser-Ems (DVWE). Der höchsten Liga im DVWE. Dort ist Pauli etablierter Stammspieler. „Das war nicht mein Tag, ich konnte mein Spiel nicht ans Board bringen. Ich bin froh, dass ich am Ende noch Fünfter geworden bin. Es wäre definitiv mehr drin gewesen, aber es sollte nicht sein“, berichtet ein leicht enttäuschter Dennis Akhtar.
Enges Finale
Nach einem weiteren erfolgreichen Spiel musste Peters dann im Finale gegen Pauli spielen. In einem engen Match setzte sich Peters am Ende verdient mit 6:4 durch. „Ich bin froh und stolz, dieses Turnier gewonnen zu haben. Es ist schön, zu sehen, dass sich das ganze Training und der Aufwand langsam bezahlt machen“, freute sich der Sieger.
Peters lobte seine Frau Imke und seinen Dart-Club für die Unterstützung. Lobende Worte gab es auch von Akhtar. Er bilanzierte: „Insgesamt war es ein super Wochenende und ein gut organisiertes Turnier mit einem starken Teilnehmerfeld. Es freut mich sehr, dass Marco das Ding nach Hause geholt hat.“ Der zweitägige Einsatz mit den Steeldarts hat sich für Peters gelohnt. Er erhielt bei der Siegerehrung einen goldenen Pokal und eine Prämie von 305 Euro, berichtete DC-Vereinschef Simon Weber. Er nannte seinen Vereinskollegen Peters den Trainingsweltmeister des Clubs. Einer, der an sechs Tagen vor der Scheibe stehen würde.