Entscheidung ist gefallen  Marienhafe hat wieder einen zweiten Türmer

| | 16.03.2023 22:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Gerd Hecht freut sich auf seine neue Aufgabe. Foto: Karin Böhmer
Gerd Hecht freut sich auf seine neue Aufgabe. Foto: Karin Böhmer
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Nach der Verabschiedung des langjährigen Besucherbegleiters im Störtebekerturm, Roolf Janßen, übernimmt nun Gerd Hecht das Amt. Für ihn sei dies „fast ein Kindheitstraum“.

Marienhafe - Die Kirchengemeinde Marienhafe hat einen neuen Türmer gefunden. Wie Diakonin Monika Bauer auf ON-Nachfrage bestätigte, handelt es sich dabei um Gerd Hecht. Gerd Hecht und sein Partner Nando Hecht führen seit fast zwei Jahren in Marienhafe das Landgasthaus Zur Waage. Im Lokal tätig ist aber hauptsächlich Nando Hecht. Gerd Hecht wolle sich zusätzlich etwas Eigenes aufbauen und habe sich deshalb als Türmer beworben, so Bauer.

Hecht sei einer vor vier Bewerbern gewesen. Der Vertrag sei erst mal für ein Jahr geschlossen worden, „zum Testen für beide Seiten“. Hecht wird ab dem 1. April den langjährigen Türmer Alfred Janssen unterstützen. „Gerd Hecht interessiert sich für die Marienhafer Geschichte und hat Lust auf Menschen“, sagte Bauer. „Es freut mich sehr, dass Alfred Janssen jetzt wieder einen Kollegen an seiner Seite hat.“

Erfahrung in der Reiseleitung und im Tourismus

Fecht selber freut sich sehr auf die neue Tätigkeit. Als er die Stellenannonce gesehen habe, habe er gleich gedacht: „Das ist es.“ Schon seit seiner Kindheit interessiere er sich sehr für Geschichte und Museen, habe sich nach dem Umzug von Franken nach Marienhafe sofort mit der Geschichte der Kirche und Störtebekers befasst. Zudem habe er 13 Jahre in der Reiseleitung und im Tourismus gearbeitet. Er habe allerdings befürchtet, dass sein fränkischer Dialekt die Auswahlkommission vielleicht nicht überzeuge. Offenbar zu Unrecht.

Bisheriger Kollege von Alfred Janssen war Roolf Janßen. Der Osteeler war rund 33 Jahre als Türmer im Störtebekerturm und dem kleinen Museum aktiv. Wie berichtet, zwangen gesundheitliche Gründe ihn dazu, die Aufgabe abzugeben.

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