Sportplätze in Südbrookmerland  Krach um Mähroboter

| | 21.02.2023 17:34 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Nach wie vor ein Vorzeigeprojekt: Wegen des Erfolges wird das Mähroboter-Projekt bei Ostfrisia Moordorf in Diskussionen immer wieder genannt. Foto: Karin Böhmer
Nach wie vor ein Vorzeigeprojekt: Wegen des Erfolges wird das Mähroboter-Projekt bei Ostfrisia Moordorf in Diskussionen immer wieder genannt. Foto: Karin Böhmer
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Um die Beschaffung von Mährobotern für Südbrookmerlander Sportvereine gibt es Ärger. Ein Verein geht nämlich wohl vorerst leer aus.

Südbrookmerland - Krach gab es zuletzt wegen der Beschaffung weiterer Mähroboter für Südbrookmerlander Sportplätze. Ein Verein geht deshalb vermutlich in diesem Jahr leer aus.

Eigentlich hatte es sich die Politik zum Ziel gemacht, alle Sportvereine, die das wollen, mit Mährobotern für die Rasenplätze auszustatten. Die Abmachung: Die Gemeinde zahlt die Geräte, die Vereine sind für Wartung und mögliche Reparaturen zuständig. So läuft es beispielsweise beim BSV Wiegboldsbur. Der Verein macht sehr gute Erfahrungen mit dem Einsatz eines Mähroboters. Einerseits ist der Rasen immer kurz und damit einsatzbereit, andererseits spart dies dem Bauhof Arbeit. Eines der Hauptargumente für die Mähroboter ist aber die Qualität der Rasenflächen, die sich durch das stetige Mähen meist deutlich verbessert.

Beim SV Georgsheil Verein fehlten Unterlagen

In diesem Jahr hatten der SV Georgsheil und der SV Engerhafe auf die Beschaffung neuer Mähroboter gehofft. Im Haushalt ist jedoch nur ein Ansatz für den SV Engerhafe berücksichtigt. Die Begründung: Vom SV Georgsheil liege kein korrekter Antrag vor. Das brachte SPD-Fraktionschef Hange Ukena zum Schäumen. Er gehört der Sport-Arbeitsgemeinschaft an und wunderte sich über die Aussage. Schließlich hätten die fußballspielenden Vereine gemeinsam beantragt, 2023 den SV Engerhafe und den SV Georgsheil mit Mährobotern auszustatten. Ein Grund: Durch eine gemeinsame Beschaffung sollten Kosten gespart werden, so Ukena. Und warum wir der SV Engerhafe berücksichtigt, der SV Georgsheil aber nicht? Laut Gemeindeverwaltung haben die Engerhafer zusätzlich zu dem gemeinsamen Antrag auch Kostenvoranschläge eingereicht. Die gehörten zu einem Antrag nun mal dazu. Vom SV Georgsheil lägen die hingegen nicht vor.

Klare Sache also? Mitnichten. Ukena kritisierte daraufhin, dass weder der SV Georgsheil noch die Sport-Arbeitsgemeinschaft über den Fehler informiert worden sei. „Da hätte man eben anrufen können“, so der SPD-Mann. Das geschah aber nicht und so muss sich der SV Georgsheil wohl bis zum kommenden Jahr gedulden.

Tribüne für VfB Münkeboe bringt Diskussionsstoff

Ebenfalls für Diskussionen gesorgt hatte der Wunsch des VfB Münkeboe nach einer neuen Tribüne am Sportplatz. Die findet im neuen Haushaltsplan ebenfalls keine Berücksichtigung. Das sorgte für Unmut bei Georg Wegener. Seinen Worten zufolge habe die Gemeinde dem Verein über Jahre geraten, keinen Antrag zu stellen, da es planungsrechtliche Schwierigkeiten mit dem Sportplatz gegeben habe. Nun, wo die endlich ausgeräumt seien, fehle der Gemeinde offenbar das Geld für die Zuschüsse.

Hange Ukena war hingegen der Meinung, dass der Landessportbund erst im kommenden Jahr über eine Förderung entscheide. Dies müsse abgewartet werden, um über Fördermittel zu entscheiden. Darüber hinaus habe die Sport-Arge ein weiteres Angebot eingefordert. Für Aufklärung soll VfB-Vorsitzender Matthias Redenius in einer der nächsten Sitzungen des Sportausschusses sorgen.

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