Baustelle Fockenbollwerkstraße Arbeiten am neuen Kreisverkehr beginnen
Nach den Arbeiten an der Fockenbollwerkstraße geht es jetzt auch um den Knotenpunkt Wallinghausener/Egelser Straße. Sperrungen sind dort nicht ausgeschlossen. Der Rettungsverkehr läuft aber weiter.
Aurich - Seit rund sieben Monaten wird an der Fockenbollwerkstraße in Aurich schon gebaut. Nun beginnen nach Mitteilung der Niedersächsischen Straßenbaubehörde in Aurich auch die Arbeiten am neuen Kreisverkehr. Dieser soll die T-Kreuzung Wallinghausener Straße/Egelser Straße ersetzen. Autofahrer müssen sich in dem Bereich zeitweise auf Behinderungen einstellen.
Die Fockenbollwerkstraße wird trotz der Baustelle stadteinwärts jedoch weiterhin befahrbar bleiben. Die Arbeiten in der Nicolaistraße und an den dort entstehenden Parkplätzen werden nach Angaben der Behörde neben dem Kreisel-Bau ebenfalls weitergeführt.
Wallinghausener Straße möglicherweise zeitweise dicht
Am neuen Kreisverkehr geht es nun erst mal auf der Südseite los. Nach den Arbeiten am neuen Geh- und Radweg auf der Südseite sollen im Anschluss die Arbeiten am Regenwasserkanal auf der Nordseite des künftigen Kreisverkehrs durchgeführt werden. Parallel zu den Pflaster- und Kanalarbeiten werden Versorgungsunternehmen dort Frischwasser-, Energie- und Datenleitungen einbauen.
„Je nach Bauablauf kann es erforderlich werden, die Wallinghausener Straße zwischen dem Netto-Markt und dem neuen Kreisverkehrsplatz für den öffentlichen Verkehr zu sperren. Die Dauer der Sperrung kann nach jetzigem Planungsstand noch nicht definiert werden“, heißt es außerdem in der Mitteilung, die diesmal nicht von der Behörde selbst, sondern von der Agentur Fecht verschickt wurde. Es werde aber jederzeit sichergestellt, dass die Rettungsdienste während dieser Zeiten weiter passieren können.
Kanalarbeiten werden zwischen Lambertistraße und Nicolaistraße fortgesetzt
Nach Abschluss der Kanalarbeiten am Kreisverkehrsplatz wird voraussichtlich in vier Teilabschnitten der neue Regenwasserkanal in der Fockenbollwerkstraße gebaut, heißt es in der Mitteilung weiter. Der erste Teilabschnitt reicht von Höhe der Lambertistraße bis zur Nicolaistraße. Nach Fertigstellung der Kanalarbeiten folgen die Pflasterarbeiten, Bordsteine, Rinnen und die Asphaltierung.
„Die Planung mag sich zunächst etwas sprunghaft anhören“, wird Frank Buchholz, der Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich zitiert. „Dieses abschnittsweise Vorgehen ist jedoch notwendig und sinnvoll, da wir weiterhin vor der Herausforderung stehen, die Erneuerung der Fockenbollwerkstraße und des Kreisverkehrs sozusagen im laufenden Betrieb durchzuführen.“ So müssten die Gewerbetreibenden weiterhin erreichbar bleiben, Feuerwehr und Rettungsdienst diese wichtige Verkehrsachse weiterhin durchgängig nutzen und alle Häuser dort erreichen können sowie die Warenanlieferung und die Müllentsorgung gewährleistet bleiben.
„Zudem stellen wir mit dem geplanten Vorgehen sicher, dass die Fockenbollwerkstraße wie bisher in Richtung Innenstadt befahrbar bleibt. „Dadurch können wir auch das bewährte Konzept zur Verkehrsleitung aus dem Vorjahr beibehalten“, so Buchholz. Bis Ende des Jahres war mit diesem Vorgehen die Baumaßnahmen an der Südseite der Fockenbollwerkstraße mit den Asphaltierungsarbeiten planmäßig abgeschlossen worden.
Bauzeitenplan ist noch in Arbeit
Dass nun noch der Regenwasserkanal erneuert werden muss, war nicht Teil der ursprünglichen Planung, sondern wurde erst im laufenden Bau erkannt. Die Stadt Aurich teilte damals mit, dass es deshalb zu Verzögerungen um rund vier Monate kommen könne. Festlegen will Buchholz sich derzeit noch nicht: Ein neuer Bauzeiten- und Bauablaufplan mit einem Baufertigstellungstermin für die Gesamtmaßnahme befindet sich aufgrund des Regenwasserkanalneubaus derzeit noch in der Erarbeitung, teilte er mit: „Wir werden sobald möglich darüber informieren.“
Auf der Website www.fockenbollwerkstrasse.info gibt es weiterhin aktuelle Informationen, beispielsweise zu Verkehrsführung, Anlieferung oder Müllabfuhr.
Bürgeranfragen sind dort über ein Anfrage-Formular möglich. Das Infobüro in der Fockenbollwerkstraße 17 hat weiterhin mittwochs von neun bis zehn Uhr geöffnet. Im Vorfeld der wöchentlichen Baubesprechungen können Fragen dort direkt vor Ort an die Fachleute der Landesbehörde und der Baufirma gestellt werden.