Nachfolgersuche für Innenminister  Ostfriesen Saathoff und Möller bleiben Staatssekretäre

| | 19.01.2023 18:05 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Die beiden Bundestagsabgeordneten aus Pewsum und Varel werden nicht die Nachfolge im niedersächsischen Innenministerium übernehmen. Sie bleiben in Berlin tätig.

Pewsum/Varel/Berlin - Ostfriesland behält zwei Parlamentarische Staatssekretäre in Bundesministerin. Sowohl Johann Saathoff aus dem Innenministerium als auch Siemtje Möller aus dem Verteidigungsministerium werden nicht Nachfolger des bisherigen niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius.

„Es gehört nicht zu meiner Lebensplanung, Innenminister in Niedersachsen zu werden“, sagte Saathoff am Donnerstagnachmittag auf ON-Anfrage. Die „Bild“-Zeitung hatte am Mittwoch berichtet, der Bundestagsabgeordnete für Aurich-Emden aus Pewsum gehöre zu den „Top-Favoriten“ auf den Posten. „Das schmeichelt mir durchaus und ist eine Ehre, dass ich dafür gehandelt werde“, so Saathoff. „Aber ich bin supergerne Abgeordneter für meinen Wahlkreis und habe mich gerade in die Themen im Bundesinnenministerium eingearbeitet.“

Siemtje Möller: Fortsetzung als Staatssekretärin stand früh fest

Auch Siemtje Möller (Varel) wurde von verschiedenen Medien als mögliche Kandidatin für die Pistorius-Nachfolge genannt. Doch sie wurde am Donnerstagmittag in Berlin vom neuen Verteidigungsminister Boris Pistorius erneut zur Parlamentarischen Staatssekretärin ernannt. „Ich freue mich sehr, dass ich dieses Amt weiter ausüben darf. Ich danke für das in mich gesetzte Vertrauen und werde unseren neuen Minister bei der Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben unterstützen“, teilte Möller auf ON-Anfrage mit.

Die 39-Jährige betonte, es habe bereits „früh festgestanden“, dass sie ihre Aufgaben im Verteidigungsministerium auch unter der neuen Leitung fortführen werde. „Für mich ist diese Aufgabe sehr erfüllend und ich werde sie auch in Zukunft mit Freude ausfüllen.“

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