Spende des Kindergartens Marienhafe  Weihnachtsüberraschung in der Spieskamer

| | 26.12.2022 15:37 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Lazar freute sich über das Päckchen, das Daniela Kümmel vom Spieskamer-Team ihm überreichte. Foto: Karin Böhmer
Lazar freute sich über das Päckchen, das Daniela Kümmel vom Spieskamer-Team ihm überreichte. Foto: Karin Böhmer
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Familien aus Marienhafe hatten Päckchen gepackt, die am 23. Dezember bei der Ausgabe der Spieskamer in Rechtsupweg verteilt wurden. Die Augen der Kleinsten leuchteten.

Brookmerland Ein ganzer Stapel Päckchen wartete am Freitag auf dem Hof der Spieskamer in Rechtsupweg auf Abholer. Kinder der Kita in Marienhafe und ihre Eltern hatten die Geschenke für Kinder im Alter bis sechs Jahren gepackt. Das ist schon eine gute alte Tradition bei der Spieskamer, wie Daniela Kümmel vom Spieskamer-Team sagte. In der Coronazeit war sie jedoch unterbrochen, sodass der Geschenkesegen nun eine überraschende Freude war.

Die Jüngsten, die ihre Eltern zur Ausgabe begleitet hatten, durften sich ein Geschenk aussuchen. Foto: Karin Böhmer
Die Jüngsten, die ihre Eltern zur Ausgabe begleitet hatten, durften sich ein Geschenk aussuchen. Foto: Karin Böhmer

Kinder, die nicht älter als sechs Jahre alt sind und ihre Eltern zur Abholung begleiteten, durften ein Päckchen mitnehmen. Für die etwas älteren Kinder manchmal ein schmerzlicher Anblick – aber die Spieskamer versorgt weit mehr Kinder als Päckchen vorhanden waren. Die Älteren bekamen dafür Schokolade und durften sich im wert von vier Euro etwas im angrenzenden Sozialen Kaufhaus aussuchen.

DieAktion lehnte sich an „Weihnachten im Schuhkarton“. Die Kita-Familien hatten Pakete für Junge oder Mädchen bis etwa sechs Jahre gepackt. Foto: Karin Böhmer
DieAktion lehnte sich an „Weihnachten im Schuhkarton“. Die Kita-Familien hatten Pakete für Junge oder Mädchen bis etwa sechs Jahre gepackt. Foto: Karin Böhmer

Auch die Erwachsenen hatten Glück. Viele haltbare Lebensmittel waren der tafelähnlichen Einrichtung in Rechtsupweg von Privatleuten und Initiativen gespendet worden. Auch Gemüse war reichlich vorhanden. Das lag laut Daniela Kümmel daran, dass die Emder Tafel in der Vorweihnachtswoche keine Ausgabe hatte und die Rechtsupweger Ehrenamtlichen täglich in Emden die Supermärkte abfahren durften, um die Lebensmittel zu verwenden.

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