Weiterer Geflügelpest-Fall im Kreis Aurich  Vogelgrippe in Legehennenstall ausgebrochen

| | 16.11.2022 17:41 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
In Großefehn ist die Geflügelpest ausgebrochen. Foto: Thomas Dirks
In Großefehn ist die Geflügelpest ausgebrochen. Foto: Thomas Dirks
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Nach Großheide ist auch in Großefehn die Geflügelpest ausgebrochen. Rund 3000 Tiere mussten getötet werden.

Aurich - Im Landkreis Aurich gibt es einen weiteren Ausbruch der hochpathogenen Geflügelpest H5N1, auch Vogelgrippe genannt. Betroffen ist nach Angaben von Landkreissprecher Reiner Müller-Gummels eine Legehennenhaltung mit insgesamt rund 3000 Tieren in der Gemeinde Großefehn.

Die Kreisverwaltung hat eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen, die am Donnerstag in Kraft tritt. Darin werden eine Schutz- und eine Überwachungszone um den betroffenen Betrieb festgelegt. Die Tiere des betroffenen Bestandes wurden getötet.

Appell an alle Geflügelhalter, Tiere von Wildvögeln fernzuhalten

Der Landkreis appelliert vor dem Hintergrund von derzeit vermehrt auftretenden Fällen in der Region an alle Halter von Nutzgeflügel, ihre Bestände genauestens im Blick zu behalten. „Der Kontakt des eigenen Tierbestands zu Wildvögeln sollte unbedingt vermieden werden, um dadurch einen potenziellen Virus-Eintrag zu verhindern“, so Müller-Gummels. Auffälligkeiten im Bestand müssen umgehend dem zuständigen Veterinäramt gemeldet werden.

Erst am 25. Oktober hat es einen Ausbruch in einer kleinen Geflügelhaltung in der Gemeinde Großheide gegeben. Die dortige Schutzzone hat noch Gültigkeit. Für Großefehn hat der Landkreis nun eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern um den betroffenen Hof eingerichtet. Sie reicht im Westen fast an Ostgroßefehn und Aurich Oldendorf heran.

Die Überwachungszone mit einem Radius von rund zehn Kilometern reicht bis zu den Auricher Ortsteilen Popens und Egels und umfasst auch Bagband und die Stadt Wiesmoor. Auch kleinere Teile der Stadt Wittmund und der Gemeinde Friedeburg liegen noch in dem Bereich. Das Veterinäramt Jade-Weser hat im entsprechenden Bereich des Landkreises Wittmund eine Überwachungszone eingerichtet.

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