Nach Brand in Norder UEK  Nur geringer Sachschaden in Klinik

| | 31.10.2022 17:19 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Eine Matratze wurde im Feuer beschädigt. Foto: Feuerwehr
Eine Matratze wurde im Feuer beschädigt. Foto: Feuerwehr
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Der Klinikgeschäftsführer ist erleichtert über den glimpflichen Ausgang am Sonnabend. Das Feuer beschränkte sich auf ein Zimmer. Die Suche nach der Brandursache hält an.

Norden - Im Norder Krankenhaus ist es am Sonnabendnachmittag zu einem Zimmerbrand gekommen. Zwei Stationen mussten wegen des Feuers evakuiert werden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Laut dem Geschäftsführer der Klinik, Heiko Goldenstein, blieb der Sachschaden gering. Das Patientenzimmer auf Station 4, in dem das Feuer ausgebrochen war, wurde am Sonnabendabend von der Tatortgruppe der Polizei untersucht. Die Ermittlungen dauern an, das Zimmer blieb über das lange Wochenende versiegelt.

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Rückkehr auf die Zimmer nach dem Abendessen

Dieses Zweibettzimmer muss die Klinik laut Goldenstein wohl renovieren. Auch wenn er das Zimmer noch nicht gesehen habe, könne der Schaden angesichts der Einrichtung nicht so groß sein. Es seien keine medizinischen Geräte betroffen. Drei weitere Zimmer auf Station 7, die durch die Rauchentwicklung Schaden nahmen, müssen nun gründlich gesäubert werden.

Dank der Mitarbeiter und vieler Einsatzkräfte blieb es ansonsten bei einem Schrecken. Die Patienten, die während der Löscharbeiten in die Notaufnahme und die Chirurgie verbracht wurden, konnten laut Goldenstein nach dem Abendessen auf ihre Zimmer zurückkehren.

Viele Pflegekräfte kamen von zu Hause zum Helfen

Gleichwohl sei die Situation für sie natürlich sehr aufregend gewesen, sagte Goldenstein. Er sei dankbar, dass sich neben den Feuerwehrleuten und den diensthabenden Mitarbeitern auch viele Pflegekräfte aus ihrem freien Tag zum Krankenhaus begeben hätten, um zu helfen.

Er selber sei nach dem Alarm aus Aurich nach Norden gefahren – im Kopf den schrecklichen Ausgang des Brandes in der UEK Norden im Juli 2020, bei dem ein Patient starb. Als ihm auf der Fahrt schon die ersten Einsatzfahrzeuge wieder entgegengekommen seien, sei die Erleichterung groß gewesen, so der Geschäftsführer.