Probleme an Fockenbollwerkstraße  Baustopp droht an Auricher Verkehrsader

| | 19.10.2022 20:42 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der südliche Teil der Straße stadtauswärts ist so weit vorbereitet, dass jetzt schweres Gerät anrücken kann. Foto: Romuald Banik
Der südliche Teil der Straße stadtauswärts ist so weit vorbereitet, dass jetzt schweres Gerät anrücken kann. Foto: Romuald Banik
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Landesstraßenbaubehörde fordert Stadt auf, dringend die Umplanung voranzutreiben, damit Umbau nicht ins Stocken gerät. Es komme jetzt auf jeden Tag an.

Aurich - Es kommt jetzt fast auf jeden Tag an, damit die Baustelle an der Fockenbollwerkstraße nicht zum Desaster wird. Laut Frank Buchholz, Leiter der Landesstraßenbaubehörde in Aurich, droht ein Baustopp, wenn nicht bald Material bestellt wird. Die Stadt Aurich und das beauftragte Planungsbüro müssten dringend die neuen Pläne fertigstellen und die Ausschreibungsunterlagen zusammenstellen, damit die Bautrupps arbeiten können.

Wie berichtet, war für den umfassenden Umbau der Fockenbollwerkstraße eine Bauzeit von etwa 18 Monaten angesetzt. Bis der Stadt Aurich vor einigen Tagen auffiel, dass ein neuer Regenwasserkanal verlegt werden muss (wir berichteten). Als Grund nannte Bürgermeister Horst Feddermann, dass das beauftragte Planungsbüro nicht eingerechnet habe, dass die Straße nach den Arbeiten etwas tiefer liegt als vorher. Somit wäre der Abstand des Regenwasserkanals zur Asphaltdecke zu gering, es bestehe Versackungsgefahr.

In Ausschreibung problematische Lage des Rohres berücksichtigt

Dass ein neuer Regenwasserkanal nötig ist, davon ist auch Buchholz überzeugt. Während die Stadt Aurich aber von einer großen Überraschung sprach, sagt er, dass seiner Behörde die problematische Lage des Rohres seit Jahren bekannt sei. Gegenüber der Stadt sei das bei der gemeinsamen Planung auch angemerkt worden – allerdings ohne Reaktion.

In der Ausschreibung für den Fahrbahnbau, die seine Behörde vorbereitet habe, sei eigens ein schonendes Bauverfahren gewählt worden, um den Kanal nicht zu erschüttern, so Buchholz.

Nun sei abzuwarten, wie breit die Baugrube zur Kanalerneuerung wird. Im schlimmsten Fall könnten nur noch Radfahrer oder Autofahrer stadteinwärts fahren.

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