Bauernmarkt in Marienhafe  Mit Leckereien in den Herbst

| | 04.10.2022 20:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Unter anderem Kartoffeln und Gemüse wird es auf der Premiere des Störtebeker-Bauernmarktes zu kaufen geben. Foto: DPA
Unter anderem Kartoffeln und Gemüse wird es auf der Premiere des Störtebeker-Bauernmarktes zu kaufen geben. Foto: DPA
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Am Sonntag bieten elf Stände auf dem neuen Störtebeker-Bauernmarkt in Marienhafe allerlei an. Und drumherum tut sich auch was.

Marienhafe - Wenn es am Ende des Sommers kühl wird, kommt die Zeit der Ernte und der Herbstgemüse. Auch in Marienhafe gibt es in diesem Jahr ein Erntefest: den ersten Störtebeker-Bauernmarkt, den die Interessengemeinschaft (IG) der Gewerbetreibenden in Marienhafe organisiert.

Los geht es an diesem Sonntag um 11 Uhr mit dem Verkauf von Lebensmitteln und verzehrfertigen Speisen an insgesamt elf Ständen, wie IG-Sprecher Michael Dirksen-Müller auf ON-Nachfrage mitteilte. Mit dabei sind die Hager Kartoffeln, Adams Bauernladen aus Timmel mit Wurstwaren, der Naturlandhof Leerhoff aus Engerhafe mit Eiern, der Biohof Agena-Dreyer mit verschiedenen Gemüsesorten aus Schoonorth, Deko-Artikel von Alfred Müller, Maike Päben von Käse-Klaus, ein Eiswagen, ein Fischstand aus Norddeich, der Getränkestand von Edeka Kruse und ein Grill-Stand vom Marienhafer Hotel zur Waage. Der Markt findet laut Dirksen-Müller komplett auf dem Marktplatz statt.

Zufrieden mit Planung für die Premiere

Von 11 bis 17 Uhr geht der Verkauf. Um 14 Uhr werden Grußworte gesprochen. Die Gruppe „Country Staff“ sorgt ab 12 Uhr den Nachmittag über für musikalische Unterhaltung. Und ab 13 Uhr öffnen auch die Läden rund um die Kirche. Ein verkaufsoffener Sonntagnachmittag an der Straße Am Markt und in Teilen der Rosenstraße sei Ende letzter Woche zur Freude der IG genehmigt worden, so Dirksen-Müller. Von Garten- und Sicherheitstechnik Sandomir bis zum Textilhaus Ennenga und der Filiale der Bäckerei Grünhoff beteiligten sich etliche Geschäfte, sagte der IG-Sprecher – darunter auch der Blumenladen am Markt, der ebenfalls zum herbstlichen Flair der Veranstaltung beitrage. Deshalb habe die IG darauf verzichtet, weitere Pflanzenhändler anzusprechen.

Kürbis ist eines der auffälligsten Herbstgemüse. Foto: DPA
Kürbis ist eines der auffälligsten Herbstgemüse. Foto: DPA

Dirksen-Müller ist mit den Planungen für den ersten Markt dieser Art zufrieden. „Elf Stände – das ist für das erste Mal schon eine gute Sache“, sagte er.

Anlaufpunkt am Wahlsonntag

Es seien einige weitere Marktbeschicker aus dem Brookmerland angesprochen worden, die für diesen Termin aber abgesagt hätten. Auch zu den Landfrauen habe die IG Kontakt aufgenommen. Sie hätten eine Teilnahme in der Kürze der Zeit aber nicht mehr einrichten können.

Die IG habe sich anfangs gefragt, ob der Termin wirklich glücklich gewählt sei. Denn am Sonntag findet auch die Landtagswahl statt, so der Sprecher. Doch inzwischen erscheine den Organisatoren der Termin besonders geeignet, weil dann viele Menschen ohnehin ins Wahllokal unterwegs seien und der Störtebeker-Bauernmarkt eine weitere Anlaufstation vor oder nach dem Kreuzchen-Machen sein könne.

Verkaufsoffener Sonntag von allen Beteiligten genehmigt

Die IG sei sehr froh, dass die Samtgemeinde und die beteiligten Verbände sich mit dem verkaufsoffenen Sonntag einverstanden erklärt hätten. Da der Verkauf räumlich auf den Marktbereich beschränkt sei und in anderen Jahren der verkaufsoffene Sonntag immer zum Herbstmarkt stattgefunden habe, der in diesem Jahr ausfiel, habe es keine Bedenken gegeben. Die Samtgemeinde sei auch entgegenkommend, was die Absperrung des Marktbereichs, die Bühne und die Stromversorgung angehe, lobte Müller-Dirksen.

Die IG halte die Standgebühren niedrig. „Für uns wird sich das nicht rentieren“, so Müller-Dirksen. „Das Fest ist der nächste Versuch, etwas neues für die Leute auf die Beine zu stellen, damit alle merken: In Marienhafe ist immer was los.“ Jetzt hoffe die IG auf gutes Wetter. „Damit steht und fällt alles.“

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