Krankenhäuser in Aurich-Emden-Norden  Klinik-Konzept sieht weitere Zusammenlegungen bis 2025 vor

| | 21.09.2022 18:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Ubbo-Emmius-Klinik am Standort Aurich. Foto: Karin Böhmer
Die Ubbo-Emmius-Klinik am Standort Aurich. Foto: Karin Böhmer
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In den kommenden Jahren sollen weitere Abteilungen zusammengelegt und umstrukturiert werden. Die Trägergesellschaft nennt einige Beispiele.

Aurich - Einen Umsetzungs- und Priorisierungsplan zur Zukunft der Kliniken Aurich-Emden-Norden bis 2025 soll die Geschäftsführung zusammen mit Mitarbeitern und Betriebsrat erstellen. Die Realisierung dieser „Projektlandkarte“ soll im kommenden Jahr mit einer neuen Geschäftsführung beginnen. Das teilte die Klinik-Trägergesellschaft am Mittwochnachmittag nach einer Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung im Seminarhotel Aurich mit.

Dabei soll es auch um mögliche Zentralisierungen gehen, etwa in der Darmchirurgie, aber auch Angebotserweiterungen, etwa in der Geriatrie (Altersmedizin) gehen. Mögliche Einsparpotenziale seien von Gutachtern auch in Dienstleitungsbereichen der Kliniken aufgezeigt worden – etwa bei Themen wie Sterilgut- oder Wäscheversorgung.

Personalmanagement wird bereits umstrukturiert

Parallel dazu sollen bereits eingeleitete Projekte intensiv durch die amtierende Geschäftsführung und die ab 1. Oktober etablierte Interimsgeschäftsführung weitergeführt werden, heißt es. Dazu gehöre die standortübergreifende Zusammenführung und Neustrukturierung von Abteilungen – wie derzeit im Bereich des Personalmanagements.

Umgehend gestartet werden sollen Projekte, bei denen es um medizinische Leistungen geht, bei denen Mindestmengen erforderlich sind – etwa die Thoraxchirurgie oder die Ausbildung eines Brustzentrums.

Olaf Meinen: „Zentralklinik bleibt Zielbild“

„Das Medizin- und Konsolidierungskonzept zielt auf die Stärkung aller drei Klinikstandorte und insbesondere auf die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation. Das Medizin- und Betriebsorganisationskonzept der Zentralklinik bildet dabei das Zielbild, aus dem sich alle Maßnahmen für die heutigen Standorte ableiten“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Olaf Meinen.

„Ziel ist und bleibt die bestmögliche Gesundheitsversorgung über alle drei Häuser auch auf dem Weg Richtung Zentralklinik zu gewährleisten“, ergänzt Oberbürgermeister Tim Kruithoff als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Die neue Geschäftsführung solle intensiv in die Umsetzung des Medizin- und Konsolidierungskonzepts eingebunden werden. Die wichtige Personalentscheidung werde noch in diesem Jahr erfolgen, heißt es.

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