Neue Schule für Moordorf  FCSO-Pläne werden konkreter

| | 08.09.2022 16:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Bei den Planungen für eine Außenstelle in Moordorf wollen die Verantwortlichen der Freien Christlichen Schule Ostfriesland weiter mit der Südbrookmerlander Gemeindeverwaltung zusammenarbeiten. Foto: Holger Janssen
Bei den Planungen für eine Außenstelle in Moordorf wollen die Verantwortlichen der Freien Christlichen Schule Ostfriesland weiter mit der Südbrookmerlander Gemeindeverwaltung zusammenarbeiten. Foto: Holger Janssen
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Die Pläne der Freien Christlichen Schule Ostfriesland für eine Außenstelle in Moordorf werden immer konkreter. Intern wird bereits nach Personal gesucht und es steht ein wichtiger Termin an.

Wie steht es um die Pläne der Freien Christlichen Schule Ostfriesland (FCSO) für eine Außenstelle in Moordorf? Diese Frage stellen sich nach wie vor Eltern, die planen, ihre Kinder im Sommer kommenden Jahres an diese Schule zu schicken. Nachdem es im Frühjahr bei dem Thema sowohl in der Politik als auch unter Eltern teils hoch hergegangen war, ist es in den vergangenen Wochen deutlich ruhiger geworden. Zumindest öffentlich. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen hingegen auf Hochtouren.

Wie berichtet, spielen Verantwortliche der Freien Christlichen Schule Ostfriesland schon seit dem vergangenen Jahr mit dem Gedanken, in Moordorf eine Außenstelle zu eröffnen. Die Schule möchte wachsen und außerdem ein wohnortnahes Angebot für die Kinder schaffen, die sonst beispielsweise aus Aurich oder Großheide den Standort in Moormerland anfahren würden.

Keine Genehmigung nötig

Nach einigem Hin und Her erklärte vor den Sommerferien auch die Südbrookmerlander Gemeindeverwaltung um Bürgermeister Thomas Erdwiens, weiter mit den Schulverantwortlichen zusammen arbeiten und einen Standort in Moordorf realisieren zu wollen.

Aktuell befinde man sich unter anderem im Austausch mit Fachleuten des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung (ehemals Landesschulbehörde), so FCSO-Vorstand Konrad Huismann. Dabei würden Detailfragen geklärt. Eine förmliche Genehmigung für die Außenstelle ist laut Huismann nicht erforderlich. Allerdings müsse natürlich nachgewiesen werden, dass die Gegebenheiten für den Schulbetrieb geeignet sind. Das betreffe unter anderem die Fachräume.

Kostenfragen sollen geklärt werden

Einige davon befanden sich zu Zeiten der Haupt- und Realschule im sogenannten rechten Gebäudeflügel. Der wird aber bekanntlich aktuell zu einer Kindertagesstätte umgebaut. Aus diesem Grund müssen im anderen, zukünftig von der FCSO genutzten Teil des Schulgebäudes neue Fachräume geschaffen werden.

Die Frage, wer für die anfallenden Kosten aufkommt, wird in der Südbrookmerlander Politik immer wieder gestellt. Möglicherweise wird dazu in der kommenden Woche etwas Klarheit geschaffen. Dann soll es ein weiteres Gespräch zwischen Vertretern der Schule und der Gemeinde Südbrookmerland geben, wie Konrad Huismann sagte. Es werde konkreter.

Personalsuche läuft

Bei der FCSO sei man derzeit damit beschäftigt, „die internen Hausaufgaben zu machen“, so Huismann. Es würden unter anderem Gespräche mit dem vorhandenen Personal geführt, um zu klären, wer möglicherweise an den neuen Standort wechseln könnte. Schon seit Beginn der Planungen hieß es immer wieder, dass es sowohl Interessierte beim bestehenden Personal und Bewerber von außerhalb gebe.

Klar ist indes: Wenn der Schulbetrieb im ehemaligen Haupt- und Realschul-Gebäude in Moordorf tatsächlich im kommenden Sommer starten soll, gibt es für die Verantwortlichen in Zeiten ausgelasteter Baufirmen, steigender Preise und gestörter Lieferketten beim Material keine Zeit zu verlieren.

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