Kampfjet sorgt für Aufregung Im Tiefflug über Moordorf

 | 10.08.2022 16:30 Uhr  | 3 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Ein Eurofighter der Luftwaffe bei einem Übungsflug im Juli dieses Jahres. Foto: Jens Büttner/DPA
Ein Eurofighter der Luftwaffe bei einem Übungsflug im Juli dieses Jahres. Foto: Jens Büttner/DPA
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Ein besonders tieffliegender Kampfjet hat am Mittwoch für Aufregung in Südbrookmerland gesorgt. Die ON haben bei der Luftwaffe nach den Hintergründen gefragt.

Moordorf - Im Tiefflug über Moordorf ging es am Mittwochvormittag für einen Kampfjet der Bundeswehr. Zwar ist man dort, wie in der gesamten Region, allein schon wegen der Nähe zum Luftwaffenstützpunkt Wittmund an überfliegende Militärmaschinen gewöhnt. Die geringe Flughöhe sorgte aber dennoch für Aufsehen – und für Aufregung im Internet.

Wie eine ON-Anfrage bei der Luftwaffe und beim Luftfahrtamt der Bundeswehr ergab, handelte es sich bei dem Flugzeug um einen Eurofighter. Die Maschine befand sich auf einem Übungsflug vom Marinefliegerstützpunkt in Nordholz nach Nörvenich. Dabei wurde ein „regelkonform angemeldetes Tiefflugelement“ durchgeführt. Die Maschine überflog die Region dabei in einer Höhe von rund 150 Metern. Üblicherweise gelte eine Mindestflughöhe von 300 Metern im Tiefflugbetrieb. In wenigen Ausnahmefällen sei eine Unterschreitung dieser Mindestflughöhe zulässig, so eine Sprecherin.

Militärische Tiefflüge am Tag seien nicht an bestimmte Streckenführungen gebunden, um die Flugbewegungen gleichmäßig zu verteilen. Dabei werde versucht, bewohnte Gebiete nicht zu überfliegen. Die dicht besiedelte Bundesrepublik setze diesem Ziel, neben gesetzlichen und flugbetrieblichen Regelungen, jedoch enge Grenzen, so die Sprecherin weiter.