Südbrookmerland

FCSO: Übergangsklasse unwahrscheinlich

| | 25.04.2022 17:52 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Sie sind weiter zuversichtlich, dass es mit einer Ansiedlung ihrer Schule in Moordorf klappt: Die FCSO-Vertreter Marko Abbas (von links), Kurt Plagge, Konrad Huismann und Christian Hunsmann. Foto: Holger Janssen
Sie sind weiter zuversichtlich, dass es mit einer Ansiedlung ihrer Schule in Moordorf klappt: Die FCSO-Vertreter Marko Abbas (von links), Kurt Plagge, Konrad Huismann und Christian Hunsmann. Foto: Holger Janssen
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Eine eigene Klasse für Schüler aus Südbrookmerland, die dann im kommenden Jahr an einen neuen FCSO-Standort in Moordorf wechseln, ist unwahrscheinlich. Zuversichtlicher ist man aber an anderer Stelle.

Südbrookmerland - Von einem „sehr guten Eindruck“ sprechen die Verantwortlichen der Freien Christlichen Schule Ostfriesland (FCSO) nach einer Informationsveranstaltung am vergangenen Sonnabend. Wie berichtet, hatte die Schule Eltern und Kinder aus Südbrookmerland und Umgebung nach Veenhusen eingeladen. Dort wurde die Schule vorgestellt – mit Blick auf einen möglichen Standort in Moordorf. Konrad Huismann vom Trägerverein der Schule ist weiter zuversichtlich, dass es mit einer Ansiedlung der FCSO im Gebäude der Moordorfer Haupt- und Realschule klappt. Eltern jetziger Grundschüler gibt er eine Empfehlung.

Mit mehr Anmeldungen gerechnet

Bei der Debatte um eine Ansiedlung der FCSO in Moordorf muss nach wie vor unterschieden werden: Einerseits geht es um die Ansiedlung selbst, die frühestens zum Schuljahr 2023/2024 realisierbar ist. Andererseits geht es um Kinder, die aktuell in der vierten Klasse sind. Für sie gibt es das Angebot, schon im Sommer an die FCSO in Veenhusen zu gehen, um dann im kommenden Jahr an den Moordorfer Standort zu wechseln. Nach der zunächst geplanten Übergangsklasse, in der Schüler aus Südbrookmerland und dem Umland gemeinsam unterrichtet werden, sieht es aktuell jedoch nicht aus, wie Huismann sagt. Die Anmeldezahlen geben eine solche Klasse bislang nicht her, wenngleich weiterhin die Möglichkeit für eine solche Anmeldung besteht. „Da haben wir mit mehr gerechnet“, so Huismann. Reichen die Zahlen am Ende tatsächlich nicht aus, könnten die Kinder aber dennoch in Veenhusen unterrichtet werden und später nach Moordorf wechseln, so Huismann.

In jedem Fall empfiehlt der Vorsitzende des Schulträgers den Interessenten, die Kinder auch für das Schuljahr 2023/2024 schon jetzt anzumelden. Eine solche Voranmeldung stelle zunächst einmal keine Verpflichtung dar. „Man ist dann aber im System.“ So könnten beispielsweise wichtige Informationen von der Schule direkt an die betroffenen Familien weitergegeben werden.

Weitere Info-Veranstaltung geplant

Wechseln 2023/2024 tatsächlich Schüler aus Veenhusen nach Moordorf, stünde dieser dann sechste Jahrgang laut Huismann auch den Schülern offen, die nicht zwischen Veenhusen und Südbrookmerland pendeln wollen und zunächst ein Jahr lang eine hiesige Schule besuchen möchten. Wie sinnvoll dieses Vorgehen ist, sei eine Entscheidung im Einzelfall.

Die Veranstaltung am Sonnabend, an der laut Huismann insgesamt etwa 70 Menschen teilgenommen haben, wurde genutzt, um die Schule und ihr System vorzustellen. Huismann lobte gegenüber den ON die gute Stimmung und das Interesse. Neben Eltern und Kindern seien auch Vertreter aus der Südbrookmerlander Politik vor Ort gewesen. Unterdessen werden die Verhandlungen mit der Südbrookmerlander Gemeindeverwaltung konkreter. Bei einem nächsten Treffen sollen „detailliert Zahlen auf den Tisch“, so Huismann. Seitens der Schule sei man sich „sehr sicher, dass wir mit der Gemeinde Lösungen finden“.

Geplant ist zudem eine weitere Informationsveranstaltung in Südbrookmerland. Ein Termin steht dafür noch nicht fest. Richten soll sich diese Veranstaltung dann vor allem an Eltern und Schüler späterer Jahrgänge, die sich für einen Schulbesuch in Moordorf interessieren.

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