Großefehn

Großbrand in Großefehn stellt Retter vor Probleme

| | 26.03.2022 13:25 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, um den Brand zu bekämpfen. Foto: Feuerwehr Großefehn
Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, um den Brand zu bekämpfen. Foto: Feuerwehr Großefehn
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In Großefehn wurde die Feuerwehr am Sonnabendmittag zu einem größeren Gebäudebrand am Leekenweg gerufen. Die Lage der Einsatzstelle stellte die Helfer vor Probleme.

Großefehn - Zu einem Großbrand in der Gemeinde Großefehn sind am Sonnabendmittag über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Polizei, das DRK Aurich und ein Rettungswagen ausgerückt. Im Leekenweg in Fiebing stand ein Wohnhaus in Brand. Der Dachstuhl des Hauses wurde schwer beschädigt.

Der Dachstuhl des Gebäudes wurde bei dem Brand erheblich beschädigt. Foto: Imke Cirksena
Der Dachstuhl des Gebäudes wurde bei dem Brand erheblich beschädigt. Foto: Imke Cirksena

Gegen kurz nach 12 Uhr wurden mehrere Feuerwehren aus Großefehn und wenig später auch aus Wiesmoor zur Brandstelle gerufen. Zunächst waren sie wegen eines Scheunenbrandes alarmiert worden. Problem vor Ort: Das Löschwasser musste über weite Strecken zur Einsatzstelle befördert werden. Zum Einsatz kam dabei auch ein aus Wiesmoor angerückter Schlauchwagen mit rund 2000 Metern Schläuchen an Bord. Ebenfalls im Einsatz war die Drehleiter der Feuerwehr Wiesmoor

Über kilometerlange Schlauchleitungen musste die Feuerwehr das Wasser zur Einsatzstelle schaffen. Foto: Imke Cirksena
Über kilometerlange Schlauchleitungen musste die Feuerwehr das Wasser zur Einsatzstelle schaffen. Foto: Imke Cirksena

Löschwasser musste drei Kilometer zurücklegen

.Mehrere Trupps unter Atemschutzgerät bekämpften das Feuer von innen und außen. Unterdessen wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. Weil zu Beginn nicht ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand, gestaltete sich die Brandbekämpfung aber schwierig, so Gemeindebrandmeister Mario Lienemann gegenüber den ON. Die Feuerwehrwagen verfügen zwar über Tanks von etwa 3.000 Litern, ein Wiesmooter Fahrzeug sogar über 4.000 Liter. Diese sind bei einem Großbrand aber schnell aufgebraucht. Da die Löschwasserzufuhr über eine Länge von etwa zweieinhalb Kilometern hergestellt werden musste, nahm dies einige Zeit in Anspruch. Das Feuer breitete sich schließlich auch auf das angrenzende Wohnhaus aus. Verletzt wurde zum Glück niemand. „Die Anwohner konnten sogar noch einige Wertgegenstände aus dem Haus retten“, berichtete Pressesprecher Lukas Crysandt. Auch die Pferde, die sich hinten am Wohngebäude befanden, konnten unverletzt in Sicherheit gebracht werden.

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Großefehn: Feuer zerstört Wohnhaus und Scheune
26.03.2022

Die Einsatzkräfte sperrten den Ort des Geschehens weiträumig ab. Gegen 16.30 Uhr konnte die Feuerwehr schließlich „Feuer aus“ vermelden. Die Drohnengruppe aus Wiesmoor untersuchte den Einsatzort schließlich aus der Luft auf mögliche Glutnester. Zur Ursache des Feuers ist bislang nichts bekannt.

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