Aurich

Pläne für Kunstschule jetzt „kleiner, nicht schlechter“

| | 16.03.2022 20:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Architekt hat eine neue und kostengünstigere Raumaufteilung für die Nutzung des geplanten neuen Standortes der Kunstschule und des Mach-Mit-Museums am Ende der Osterstraße skizziert. Foto: Romuald Banik
Der Architekt hat eine neue und kostengünstigere Raumaufteilung für die Nutzung des geplanten neuen Standortes der Kunstschule und des Mach-Mit-Museums am Ende der Osterstraße skizziert. Foto: Romuald Banik
Artikel teilen:

Die Kosten für den Umzug der Auricher Kunstschule und des Mach-Mit-Museums waren explodiert. Nun gibt es einen neuen Ansatz, der laut Bürgermeister Horst Feddermann deutlich anders ist als der erste.

Aurich - Eine gemeinsame Sitzung des Bau- und Sanierungsausschusses und des Ausschusses für Bildung und Kultur soll am nächsten Montag den Knoten endgültig durchhauen. In einer Sondersitzung soll entschieden werden, ob die Umzugspläne für das Mach-Mit-Museum und die Kunstschule Miraculum in das Ende der Osterstraße fortgesetzt werden, oder nicht.

Dem nicht-öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss sind die neuen Skizzen des beauftragten Architekten Christian Oberteicher vom Büro DBCO aus Münster am Montag vorgestellt worden. Wie Bürgermeister Horst Feddermann auf ON-Nachfrage sagte, sollen diese Skizzen auch den beiden Fachausschüssen präsentiert werden. Angesichts der stark steigenden Baukosten soll es einen Beschluss geben, ob Oberteicher seine Planungen nun so fortführen soll.

Skizzen des Architekten liegen nun vor

Wie berichtet, war der erste Entwurf nach Bekanntwerden einiger baulicher Herausforderungen in den Bestandsgebäuden und der Berechnung eines Risikopuffers deutlich teurer geworden als 2018 gedacht. Die Politik beauftragte Oberteicher, eine Alternative zu skizzieren, mit der die Kostengrenze eingehalten werden könnte. Vor einigen Wochen übermittelte Stadtbaurätin Alexandra Busch-Maaß die Botschaft des Architekten, dass es durch Umplanungen gelinge, etwa ein Viertel der Fläche einzusparen und den Kostenrahmen zu halten. Die detaillierten Umplanungen kosten aber Geld.

Die Rückseite der geplanten neuen Residenz für die Kunstschule und das Mach-Mit-Museum sieht derzeit recht ramponiert aus. Foto: Romuald Banik
Die Rückseite der geplanten neuen Residenz für die Kunstschule und das Mach-Mit-Museum sieht derzeit recht ramponiert aus. Foto: Romuald Banik

Laut Feddermann liegen die Skizzen von Oberteicher nun vor. Bevor der Architekt allerdings in konkrete weitere Planungen einsteigt, soll die Politik nun entscheiden, ob der verkleinerte Entwurf umgesetzt werden soll und sie mit diesem Vorschlag zur Realisation einverstanden sind. Er sei schon deutlich anders als der erste Plan. „Kleiner, aber nicht schlechter“, so Feddermann: „Die nächsten Schritte kosten Geld, deshalb wollen wir abklären, dass das so, wie skizziert, auch gewünscht ist.“

Ähnliche Artikel