Aurich

Auricher Kita-Krisengipfel ohne Einigung

| | 15.03.2022 19:19 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Im Kreis Aurich wird um die Kitas gestritten. Foto: DPA
Im Kreis Aurich wird um die Kitas gestritten. Foto: DPA
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Für heftigen Zoff sorgt weiter der Plan des Landkreises Aurich, die Zuständigkeit aller Kitas zu übernehmen. Ein Treffen von Bürgermeistern und Kreisspitze am Dienstag brachte offenbar kaum Fortschritte.

Aurich - Nach einem Krisen-Gipfel zur geplanten Übernahme der Kindertagesstätten im Landkreis Aurich gibt es offenbar keine Einigung zwischen Landkreis und Bürgermeistern. Am Dienstagvormittag fand in der Auricher Stadthalle eine turnusgemäße Sitzung der Bürgermeister mit der Kreisspitze statt. Thema dabei sei auch die geplante Übernahme der Kitas gewesen, teilten Landkreis und Bürgermeister am späten Nachmittag in einer kurzen Mitteilung mit.

„Beide Seiten haben ihre Positionen noch einmal deutlich gemacht und sich am Ende darauf verständigt, dass die Kommunen dem Landkreis zeitnah die von der Kreisverwaltung angeforderten Informationen über die Kitas zur Verfügung stellen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Weitere Schritte erst nach Auswertung der Unterlagen

Nach Auswertung der Unterlagen wollen Kreisverwaltung und Vertreter der Städte und Gemeinden gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen, heißt es.

Der Auricher Bürgermeister Horst Feddermann sagte auf ON-Anfrage nur: „Wir sind weiter in Gesprächen.“ Mehr wolle er nicht sagen.

Wie berichtet gibt es erheblichen Widerstand gegen den Plan des Landkreises, die Zuständigkeit für die Kitas wieder zu übernehmen – sowohl von Bürgermeistern als auch von Kita-Leitungen und Eltern vor Ort.

Eine Online-Petition, die von den Kita-Leitungen in der Gemeinde Hinte ins Leben gerufen wurde, hatte am Dienstagabend bereits 788 Unterschriften.

Nach ON-Informationen wollen die Bürgermeister nun ihr weiteres Vorgehen untereinander beraten.

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