Südbrookmerland

FCSO: Die Gemeinde ist dabei, es zu vergeigen

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Ein Kommentar von Holger Janssen
| 07.03.2022 18:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die Entscheidung zur FCSO in Moordorf wurde vertagt. Foto: Holger Janssen
Die Entscheidung zur FCSO in Moordorf wurde vertagt. Foto: Holger Janssen
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Zögern und zaudern bringen die Gemeinde nicht weiter: In Sachen FCSO ist die Politik in Südbrookmerland einmal mehr dabei, es mit der Schulpolitik zu vergeigen. Ein Kommentar von Holger Janssen

Die Gemeinde Südbrookmerland ist auf dem besten Wege, es mit ihrer Schulpolitik wieder einmal zu vergeigen. Sie zaudert und zögert, statt es den Eltern gleich zu tun und die Freie Christliche Schule mit offenen Armen in Moordorf zu empfangen. Anstatt schnell einen Grundsatzbeschluss zu fassen und den Weg für detaillierte Planungen freizumachen, tut man das, worin man seit Jahren geübt ist: vertagen! Ein Grund dafür ist das Interesse der Freien Schule aus Großheide, sich in Moordorf niederzulassen.

Keine echte Alternative

Bei maximal 100 Schülern handelt es sich jedoch allenfalls um ein Nischenangebot, nicht aber um eine echte Alternative zur mutmaßlich dreizügigen FCSO. Die will auf keinen Fall zu einem politischen Spielball oder Lückenbüßer werden. Gibt man den Verantwortlichen ein solches Gefühl, ziehen sie die Reißleine und verabschieden sich aus Moordorf, bevor sie dort überhaupt angekommen sind. Mangels echter Alternativen stünde Südbrookmerland dann ein weiteres Mal vor dem schulpolitischen Scherbenhaufen, den die Gemeinde und ihre Politik gerade erst wieder mühsam zusammengeflickt haben.

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