Forlitz-Blaukirchen

Dammbruch in Forlitz-Blaukirchen

Holger Janssen Heino Hermanns
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Von Holger Janssen und Heino Hermanns
| 21.02.2022 18:43 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Mit einem Bagger wird versucht, die Bruchstellen zu flicken. Foto: Holger Janssen
Mit einem Bagger wird versucht, die Bruchstellen zu flicken. Foto: Holger Janssen
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Am Schöpfwerk in Forlitz-Blaukirchen ist an zwei Stellen ein Damm gebrochen. Dadurch verschärft sich die Hochwassersituation am Großen Meer wohl nicht.

Forlitz-Blaukirchen - In Forlitz-Blaukirchen ist an zwei Stellen ein Damm gebrochen. Seit dem frühen Abend sind Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) vor Ort im Einsatz und unterstützen den Entwässerungsverband, der die Situation schon länger beobachtet. Laut ON-Informationen füllt die Feuerwehr derzeit gemeinsam mit der Deichacht in Norden Sandsäcke, mit denen der Damm wieder geschlossen werden soll.

Auf jeweils 50 Metern Länge ist der Damm am Schöpfwerk Forlitz-Blaukirchen an der Westerender Ehe gebrochen. Dadurch wird das Schöpfwerk, mit dem Wasser aus dem Großen Meer abgepumpt wird, ausgehebelt. Das Wasser kann nun wieder ungehindert zurückfließen. Die Hochwassersituation am Großen Meer verschärft sich dadurch aber offenbar nicht, da es sich um ein anderes Unterschöpfgebiet handelt. Das erklärte Verbandsingenieur Jan van Dyk (Entwässerungsverband Emden) gegenüber den ON. Er erwarte jederzeit die Meldung, dass die Lage wieder geklärt sei. Wohnbebauung ist nach derzeitiger Einschätzung durch die Dammbrüche nicht betroffen. Denn der betroffene Damm liegt mitten in den Meeden. Die erste Bruchstelle wurde mit Hilfe eines Baggers provisorisch verschlossen.

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