Engerhafe

Brand in Engerhafe: Ursache steht fest

 | 20.01.2022 10:01 Uhr  | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Das Haus am Kirchwyk wurde schwer beschädigt. Foto: Feuerwehr
Das Haus am Kirchwyk wurde schwer beschädigt. Foto: Feuerwehr
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Ermittler der Polizei haben die Ursache für ein Feuer in Engerhafe festgestellt. Bei dem Brand Ende Dezember wurde ein Wohnhaus schwer beschädigt.

Engerhafe – Wärmestau in einem Schornstein hat den Brand am 27. Dezember in Engerhafe ausgelöst. Davon gehen Brandexperten der Auricher Polizei nach Abschluss ihrer Ermittlungen aus. Es sei davon auszugehen, dass ein Wärmestau im Bereich der Abgasführung vom Kamin im Wohnzimmer dazu führte, dass sich Holz im Bereich der Zwischendecke entzündete und auf den Dachstuhl übergriff. Es ergaben sich keine Hinweise auf eine Brandstiftung, so die Polizei weiter.

Wie berichtet, wurde das Haus am Kirchwyk in der Nacht zum 27. Dezember schwer beschädigt. Die schlafende 30-jährige Bewohnerin und ihr 29-jähriger Lebensgefährte wurden durch einen Kohlenmonoxidmelder auf das Feuer aufmerksam und konnte sich und ihre Katze rechtzeitig und unverletzt ins Freie bringen. Sie alarmierten die Feuerwehr.

Haus wurde beschlagnahmt

Einsatzkräfte der Feuerwehren Oldeborg, Münkeboe-Moorhusen, Uthwerdum und Victorbur rückten gegen 4 Uhr aus und kämpften mehrere Stunden lang gegen die Flammen, die sich rasch von einem Zimmer auf den Dachstuhl ausgebreitet hatten. Die Schnell-Einsatz-Gruppe Sanität des DRK Aurich und ein Mitarbeiter des zuständigen Energieversorgers waren ebenfalls vor Ort.

Die Polizei geht von einem Schaden im sechsstelligen Bereich aus. Brandermittler hatten das Haus zunächst für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt.

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