Aurich/Ostfriesland

Corona: Höchststand bei Neuinfektionen innerhalb eines Tages

 | 25.11.2021 12:32 Uhr  | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Im Kreis Aurich wurden 81 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Das ist ein neuer Höchstwert. Foto: DPA
Im Kreis Aurich wurden 81 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Das ist ein neuer Höchstwert. Foto: DPA
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Mit 81 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gibt es einen neuen Höchststand im Kreis Aurich – es ist aber nicht der einzige neue Höchstwert. In einer Stadt ist der Anstieg besonders stark.

Aurich/Ostfriesland - Mehrere Höchststände seit Ausbruch der Pandemie hat der Landkreis Aurich am Donnerstag vermeldet. So gibt es 81 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden – so viele, wie noch nie seit März 2020 im Kreis. Auch die Sieben-Tages-Inzidenz erreicht einen neuen Höchstwert: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt sie mit 157,7 an. Am Mittwoch lag der Wert der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern noch bei 142,5.

Da 18 Personen als wieder genesen gelten, steigt die Zahl der akuten Fälle im Kreisgebiet um 63 auf jetzt 387. Allein in Wiesmoor gab es 30 Neuinfektionen. Dort sind jetzt 123 Menschen akut positiv auf Corona getestet. In der Stadt Aurich sind es 95. Die weiteren Fälle verteilen sich auf Großefehn (46), Norden (41), Ihlow und Südbrookmerland (je 17), Krummhörn (12), Brookmerland (9), Hinte (8), Hage und Norderney (je 6), Dornum (3), Großheide (2), Baltrum und Juist (je 1). 495 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Ab Mittwoch könnte 2G-Plus im Kreis Aurich gelten

Im bundesweiten Vergleich rutscht der Kreis Aurich bei der Inzidenz etwas nach oben, hat den 29.-niedrigsten Wert. Es ist derzeit der niedrigste Wert in Ostfriesland. Emden liegt bei 184,6 (Vortag: 108,3), der Kreis Leer bei 209,9 (Vortag: 211,7). Wittmund hat mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 250,9 (Vortag: 203,9) den höchsten Wert, der bislang in Ostfriesland ermittelt wurde. Zum Vergleich: Deutschlandweit beträgt die Inzidenz 419,7 (Vortag: 404,5). Den höchsten Wert hat weiter der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Hier stieg die Inzidenz am Donnerstag auf 1688.

Die Hospitalisierungsquote liegt landesweit den zweiten Tag in Folge über 6, beträgt am Donnerstag 6,6. Bleibt der Landkreis Aurich weiter über der 100er Inzidenz und bleibt auch die Hospitalisierungsquote über 6, gilt ab Mittwoch, 1. Dezember, die Warnstufe 2. Für die Berechnung wird der Sonntag nicht mitgezählt. Montag wäre der fünfte Tag, Dienstag müsste der Landkreis Aurich einen entsprechenden Erlass aufsetzen, der dann ab Mittwoch greift. Dann gilt auch im Landkreis Aurich 2G-Plus.

Zehn Covid-19-Patienten in Kliniken

In den Kliniken in Aurich, Norden und Emden werden derzeit zehn Patienten mit Covid-19 behandelt. Drei von ihnen sind auf der Intensivstation der Ubbo-Emmius-Klinik (UEK) in Aurich, einer auf der Intensivstation im Klinikum Emden. Das teilte die Trägergesellschaft der Kliniken mit. In der Klinik in Aurich sind insgesamt fünf, in Emden drei und in Norden zwei Menschen mit Corona aufgenommen worden.

Seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 gab es 5120 positive Nachweise von Covid-19 im Kreis Aurich. 63 Menschen sind in dieser Zeit in Verbindung mit dem Coronavirus verstorben. 4670 Personen gelten als wieder genesen. 128.085 Menschen im Kreis Aurich sind laut der Mitteilung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. 134.532 Personen haben mindestens eine Impfung erhalten. Außerdem wurden bislang 9405 Auffrischungs-Impfungen verabreicht.

86 Neuinfektionen im Landkreis Leer

Im Landkreis Leer gab 86 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Aktuell sind dort 584 Menschen aktuell positiv auf Covid-19 getestet.

Die Emder Stadtverwaltung meldete am Donnerstag 20 Neuinfektionen. Neun Personen gelten als wieder genesen, damit steigt die Zahl der aktiven Fälle um elf auf 139.

Im Landkreis Wittmund gibt es mit 44 neuen akuten Fälle einen großen Anstieg: 168 Menschen im Kreisgebiet sind aktuell positiv auf Covid-19 getestet. Am Mittwoch waren es noch 133.

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