Aurich

Dritter mutwilliger Fehlalarm in der IGS Aurich im November

 | 24.11.2021 14:27 Uhr  | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Feuerwehr Haxtum rückte am Mittwoch zum dritten Mal im November zur IGS Aurich aus, wo mutwillig Alarm ausgelöst wurde. Foto: Feuerwehr
Die Feuerwehr Haxtum rückte am Mittwoch zum dritten Mal im November zur IGS Aurich aus, wo mutwillig Alarm ausgelöst wurde. Foto: Feuerwehr
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Immer um 11.30 Uhr: Schon zum dritten Mal ist im November in der IGS Aurich am Mittwoch mutwillig der Feueralarm ohne Notfall ausgelöst worden. Die Einsatzkräfte sind genervt, die Polizei ermittelt.

Aurich - Unnötiger Aufwand für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Haxtum. Schon zum dritten Mal ist am heutigen Mittwoch in diesem Monat ohne Grund ein Feueralarm an der IGS Aurich ausgelöst worden. Einen vierten Fehlalarm gab es zudem am 11. November an der benachbarten BBS 1.

Die Feuerwehr ist genervt, Sprecher Keno Wessels formuliert den Frust in einer Pressemitteilung allerdings zurückhaltend: „Die Feuerwehr wird nicht müde zu erwähnen, dass die Einsätze ehrenamtlich abgearbeitet werden. Unnötige Fehlalarme sind auf Dauer alles andere als förderlich für die Geduld der Arbeitgeber, Freunde, Verwandte, Partner und Partnerinnen und nicht zuletzt auch für die Motivation der Kameradinnen und Kameraden.“

Strafanzeige gegen unbekannt

Wie Polizeisprecherin Wiebke Baden auf ON-Nachfrage sagte, wurde am Mittwoch eine Strafanzeige aufgegeben. Die Ermittlungen dazu seien aber noch nicht abgeschlossen. Zudem müsse geprüft werden, ob es einen Zusammenhang zwischen den Fehlalarmen gibt.

Zum ersten Mal rückte die Feuerwehr Haxtum am 11. November um 11.31 Uhr aus. Die Schule war beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits evakuiert. „Während der Erkundung musste der Einsatzleiter feststellen, dass missbräuchlich ein Fehlalarm ausgelöst wurde, in dem ein Handfeuermelder betätigt wurde“, heißt es in der Pressemitteilung vom 11. November. Rund 10 Minuten vorher sei an der benachbarten BBS I ebenfalls ein Handfeuermelder eingeschlagen und betätigt worden. Da die BBS jedoch nicht über eine Brandmeldeanlage verfügt, die direkt mit der Leitstelle in Wittmund verbunden ist, wurde die Feuerwehr nicht alarmiert.

Zweimal wurden wichtige Klausuren unterbrochen

Am Dienstag in dieser Woche folgte der zweite Fehlalarm, wieder gegen 11.30 Uhr. Erneut wurde die Schule evakuiert. Unter anderem der 13. Jahrgang, der sich in den Abi-Vorklausuren befindet, musste eine halbe Stunde ausharren und konnte erst dann die Prüfung fortsetzen.

Am Mittwoch folgte dann der dritte Einsatz, wiederum um 11.30 Uhr und mit Evakuierung und Anrücken der Einsatzkräfte, die dafür ihre Arbeitsplätze, Familien oder andere Aufenthaltsorte verlassen. Diesmal konnten die Schüler etwas schneller in ihre Klassen zurückkehren - auch der 13. Jahrgang, der erneut in einer wichtigen Klausur gestört worden war.

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