Aurich
Wallster Ortsbürgermeisterin bleibt im Amt
Monika Gronewold wurde in Walle wiedergewählt. Der Ortsrat will in dieser Wahlperiode auf eine Ganztagsgruppe im Kindergarten und eine Krippengruppe drängen.
Walle - Amtsinhaberin Monika Gronewold (CDU) bekam bei der Wahl die meisten Stimmen und wurde nun am Mittwoch einstimmig als Ortsbürgermeisterin von Walle bestätigt.
Auch ihr Stellvertreter Holm Eggers (CDU) bleibt im Amt, hatte laut Gronewold aber mit Johann Jütting (SPD) einen Gegenkandidaten. Jütting hatte die zweitmeisten Wählerstimmen erhalten. Bei der Wahl im Ortsrat setzte sich Eggers mit zwei Gegenstimmen und fünf Unterstützerstimmen in geheimer Wahl durch. Anlass für Zwist war die Abstimmung laut Gronewold aber nicht: Jütting habe Eggers herzlich gratuliert und arbeite ja auch an mehreren anderen Stellen sehr eng mit ihm zusammen. „Wir in Walle sind eine große Familie“, so Gronewold.
Gronewold: Sportplatz muss zum Teil saniert werden
Ausgeschieden aus dem Gremium sind Dieter Franzen (CDU), der nicht wieder kandidierte, Tim Grübner (AWG) und Harmine Jütting (SPD). An ihrer Statt sind Hans-Werner Bakenhus (SPD), Peter Albers Janßen (CDU) und Arno Fecht (FDP) nun im Ortsrat. Robin Borchert (Grüne) gelang der Wiedereinzug.
Laut Gronewold will der Ortsrat nun als Erstes darauf dringen, dass die Aschenbahn auf dem Sportplatz saniert wird, denn dort gebe es Schäden durch Baumwurzeln, Versackungen und Bewuchs mit Gras.
Zumindest eine Gruppe soll Ganztagsbetreuung bieten
Zudem wolle der Ortsrat erreichen, dass nach dem Trägerschaftswechsel beim Kindergarten Rappelkiste vom Elternverein an die Stadt Aurich eine Ganztagsgruppe eingerichtet wird, sagte Gronewold. Bislang würden die Kinder nur bis zum Mittag betreut. Zudem werde mittelfristig eine extra Krippengruppe gebraucht. Derzeit werden in zwei der drei Kindergartengruppen alterübergreifend auch einige unter Dreijährige betreut.
Es habe bereits Gespräche mit der Grundschule gegeben, dass die Kita-Kinder die dortige Mensa vielleicht mitnutzen könnten. Dafür sei aber noch einiges zu klären. Eventuell müsse ein Neubau her, so Gronewold.
Auch Baugebiete seien ein Thema, denn mit dem Bau der Zentralklinik werde Walle als Speckgürtel zwischen der Klinik und dem Freizeitangebot der Stadt als Wohngebiet für das Personal attraktiv.