Südbrookmerland
Bürgermeister: Drei Stellvertreter in Südbrookmerland
In Südbrookmerland soll es künftig nicht mehr nur zwei, sondern drei stellvertretende Bürgermeister geben. Die Namen sind bereits bekannt.
Südbrookmerland Aus zwei mach drei: Thomas Erdwiens, neuer Südbrookmerlander Bürgermeister, wird aller Voraussicht nach drei politische Stellvertreter bekommen. Darauf haben sich die Fraktionen des neuen Gemeinderates geeinigt.
Und auch Namen wurden schon genannt – alle drei sind männlich. In der abgelaufenen Wahlperiode gab es mit Dieter Dirksen (CDU) und Stefan Hiller (SPD, später parteilos) zwei Stellvertreter für SPD-Mann Friedrich Süßen. Nun soll es noch einer mehr werden.
Bekannte Gesichter
Dabei soll es sich um Dieter Dirksen (CDU), Stefan Kleiner (SPD) und FWG-Fraktionschef Ralf Geiken handeln. Letzterer bestätigte am Donnerstag entsprechende Informationen der ON. So sei es in den zwei „Sondierungsgesprächen“ beraten worden, so Geiken. Auf eine Frau in einem solchen Amt muss Südbrookmerland also offenbar weiter warten. Allerdings sind weibliche Vertreter im Gemeinderat ohnehin rar gesät. Nur vier Frauen schafften bei der Wahl den Einzug in das höchste Gremium der Gemeinde.
Ex-SPD-Fraktionschef Stefan Kleinert signalisierte gegenüber den ON, für das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters zur Verfügung zu stehen. Ihm sei bewusst, dass dies ein gewisses überparteiliches Verhalten und Loyalität zum Bürgermeister voraussetze.
Auch Geiken steht nach eigenen Worten bereit, wenn dies von allen Gruppen und Fraktionen gewollt sei und bestätigt werde.
Dirksen möchte weitermachen
Ebenfalls Bereitschaft signalisiert hat CDU-Mann Dieter Dirksen. Er habe das in den vergangenen fünf Jahren gerne gemacht und würde im Falle einer Wahl auch weitermachen.
Die Aufgaben der stellvertretenden Bürgermeister liegen vor allem im repräsentativen Bereich. Dazu gehören beispielsweise Besuche von Veranstaltungen und Vereinstreffen.
Gewählt werden die stellvertretenden Bürgermeister voraussichtlich in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates am 18. November.