Moorhusen

Supercup: Turnier in Moorhusen fällt erneut aus

| | 12.10.2021 10:08 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Keine fußballerischen Zweikämpfe auf dem Hallenboden: Das Turnier um den Supercup fällt erneut aus. Foto: Pixabay
Keine fußballerischen Zweikämpfe auf dem Hallenboden: Das Turnier um den Supercup fällt erneut aus. Foto: Pixabay
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Das Hallenfußballturnier um den Supercup in Moorhusen fällt in diesem Jahr erneut aus. Ein kleiner Verein könne die geltenden Corona-Auflagen nicht einhalten, heißt es dazu. Auch nicht unter 2G.

Moorhusen - Das Hallenfußballturnier um den Supercup, in Moorhusen so etwas wie eine fünfte Jahreszeit, fällt in diesem Jahr erneut aus. Das teilt Matthias Redenius vom Veranstalter VfB Münkeboe mit. Aufgrund der baulichen Voraussetzungen in der Hermann-Bontjer-Halle in Moorhusen ließen sich die geltenden Corona-Auflagen nicht einhalten, heißt es zur Begründung.

Viele Fans hatten es bereits befürchtet, nun herrscht Gewissheit: Auf ein Turnier um den Supercup in Moorhusen müssen sie erneut verzichten. Nach 2020 fällt das Turnier auch in diesem Jahr coronabedingt aus. Rund 3500 bis 4000 Zuschauer strömen Jahr für Jahr in die Hermann-Bontjer-Halle in Moorhusen. Viele Tore, packende Derbys und eine Stimmung, die teils einem Hexenkessel gleicht, haben für viele ihren Reiz. Doch nach Redenius‘ Worten lassen sich in der Moorhuser Halle die coronabedingten Abstands- und Hygieneregeln nicht einhalten.

2G für Verein nicht leistbar

Nachgedacht haben Redenius und seine Mitstreiter über die sogenannte 2G-Regelung. Hätte man lediglich Personen reingelassen, die gegen Corona geimpft, oder von einer Infektion genesen sind, wäre vieles möglich gewesen. Doch weil sich laut Redenius vieles auch im Freien vor der Halle abspielt, hätte es dafür weiträumige Absperrungen und Zugangskontrollen geben müssen. Das sei für den kleinen Verein nicht leistbar gewesen.

Bei einer 3G-Regelung für Geimpfte, Genesene, oder negativ Getestete, hätte die Halle nur zu 50 Prozent ausgelastet werden dürfen. Das Problem: Zu manchen Zeiten befinden sich zahlreiche Manschaften in der Halle, die sich mit den Spielen abwechseln und auf der Zuschauertribüne warten. Die Beteiligten hätten bei der Auslastung mitgezählt werden müssen, sodass nur noch wenigen Zuschauern hätte Einlass gewährt werden können. Darüber hinaus stehe man als Veranstalter unter 3-G-Auflagen auch schnell in einer Haftung.

Einnahmen brechen weg

Neben dem Verzicht auf eine beliebte Veranstaltung bedeutet der erneute Ausfall des Turniers für den VfB auch finanzielle Folgen. Das Turnier zählt zu den wichtigsten Einnahmequellen des Vereins. Das Geld fließt unter anderem in die intensive Jugendarbeit. Im vergangenen Jahr habe man Fördermittel beantragt, um den Ausfall zu kompensieren. Zu einem kleinen Teil sei das auch gelungen. Diesmal will Redenius einen neuen Versuch starten.

So schmerzlich der erneute Ausfall des beliebten Turniers für den VfB auch ist, die Verantwortlichen sind von ihrem Vorgehen überzeugt. Die Sicherheit aller Beteiligten müsse im Vordergrund stehen. Die zu gewährleisten, könne ein kleiner Verein wie der VfB in der aktuellen Situtation nicht garantieren.

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