Aurich

Tödliche Messerattacke: Oberstaatsanwältin fordert lebenslänglich

Aiko Recke
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Von Aiko Recke
| 12.03.2021 10:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
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Der Angeklagte im Prozess um eine tödliche Messerattacke in Wiesmoor sei aus reiner Selbstsucht und mit großer Brutalität vorgegangen, sagte Annette Hüfner am Freitag vor dem Auricher Landgericht. Der Verteidiger bewertete die Tat anders.

An der Tankstelle in Wiesmoor war nach der Tat die Spurensicherung der Auricher Polizei im Einsatz. Archivfoto: Hermanns
An der Tankstelle in Wiesmoor war nach der Tat die Spurensicherung der Auricher Polizei im Einsatz. Archivfoto: Hermanns
Aurich. Im Prozess um die tödliche Messerattacke auf einen 22-Jährigen im September vergangenen Jahres in Wiesmoor hat Oberstaatsanwältin Annette Hüfner eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten gefordert. Hüfner sieht die Voraussetzungen für einen Mord aus niedrigen Beweggründen gegeben, wie sie am Freitag in ihrem Plädoyer vor dem Auricher Landgericht sagte. Der Angeklagte habe aus Selbstsucht und mit großer Brutalität gehandelt, nur weil sein Auto vom Opfer durch einen Unfall beschädigt worden war.

Verteidiger Michael Schmidt hielt elf Jahre Gefängnis für ausreichend.

Weiterer Bericht folgt.

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